- Die ABB hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von knapp 4.7 Milliarden US-Dollar erzielt.
- Das sind 20 Prozent mehr als 2024, schreibt ABB.
- Der Umsatz ist ebenfalls gestiegen – auf knapp 33 Milliarden US-Dollar.
- ABB kündigt zudem an, Aktien im Wert von bis zu 2 Milliarden US-Dollar zurückkaufen zu wollen. Das Programm laufe ein Jahr lang.
Das Technologieunternehmen ABB hat im Schlussquartal 2025 überraschend viele Aufträge erhalten, ist deutlich gewachsen und hat die Profitabilität verbessert. Im laufenden Jahr soll es ähnlich weitergehen.
Der vergleichbare Umsatz legte zwischen Oktober und Dezember um 9 Prozent auf 9.05 Milliarden US-Dollar zu, wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnikk spezialisierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ein veritabler Sprung gelang beim Auftragseingang, also bei der Basis des künftiges Umsatzes. Er erhöhte sich auf vergleichbarer Basis um 32 Prozent auf 10.32 Milliarden.
Dies führte auch zu einer höheren Profitabilität. Die operative Marge (EBITA-Marge) erhöhte sich auf 17.6 von 16,6 Prozent. Beim jeweils von zahlreichen Sonderfaktoren beeinflussten Reingewinn ergibt sich ein ähnliches Bild. Mit 1.27 Milliarden nahm dieser um 29 Prozent zu. Die Zahlen sind um den angekündigten Verkauf der Robotics-Sparte bereinigt.
Im Gesamtjahr lag der Reingewinn mit 4,73 Milliarden Dollar um ein Fünftel über dem Vorjahreswert. Die Dividende soll um auf 0.94 von 0,90 Rappen erhöht werden. Ausserdem ist ein weiteres Rückkaufprogramm geplant.
Erwartungen übertroffen
Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bei allen Zahlen übertroffen, besonders deutlich beim Auftragseingang.
Für das laufende erste Quartal erwartet ABB ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes von 7 bis 10 Prozent, die Marge sollte sich erhöhen. Im Gesamtjahr wird ein Wachstum von 6 bis 9 Prozent erwartet sowie eine leicht höhere Marge.