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Wirtschaft Abfindung für Vasella ist rechtlich legitim

Die Abgangsentschädigung von 72 Mio. Fr. für Daniel Vasella hatte für reichlich Aufsehen gesorgt. Anzeigen wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung waren die Folge. Nun hat die baselstädtische Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen Novartis-Verantwortliche eingestellt.

Legende: Video Verfahren gegen Vasella eingestellt abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.04.2013.

Die umstrittene Millionenabfindung für den scheidenden Präsidenten des Schweizer Pharmakonzerns Novartis wird keine strafrechtlichen Konsequenzen haben: Die Staatsanwaltschaft Basel hat das Strafverfahren gegen Verantwortliche bei Novartis eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft sei zum Schluss gekommen, dass kein strafrechtliches Verhalten ersichtlich sei, teilte sie mit. Dies gelte für die Verhandlung und den Abschluss der Konkurrenzverbots-Vereinbarung vom 25. Januar 2011 wie auch für deren Offenlegung gegenüber den Aktionären.

Vasella verzichtet auf Abfindung

 
Vasella selber – damals noch Novartis-Verwaltungsratspräsident – hatte sich zum Konkurrenzverbot nach seinem Abgang samt Entschädigung in einem Fernsehinterview geäussert. In der Folge erhielt die Staatsanwaltschaft eine anonyme Anzeige sowie eine von Aktionärsvertreter Hans-Jacob Heitz.
 
Die Anzeigesteller warfen den beteiligten Novartis-Verantwortlichen die Straftatbestände unwahre Angaben über kaufmännische Gewerbe, Wucher und ungetreue Geschäftsbesorgung vor. Vasella hat inzwischen unter starkem öffentlichem Druck auf die Abgangsentschädigung verzichtet.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Na und? Ich hätte die 72 Millionen genommen. Alle die jetzt sagen, Geld mache nicht Glücklich, lügen oder sind neidisch. Und am Schluss langen dann die zu, die am lautesten schrien! Die Schweizer sind mittlerweile Weltmeister im Jammern, Trötzeln und Probleme verschieben. Haben Sie nun mehr Geld in der Tasche, wenn Vasella die 72 Millionen nicht nimmt? Im Gegenteil, ein Hilfswerk geht nun auch noch leer aus! Übrigens, die Politiker und Beamte kosten uns mehr als 72 Millionen, jedes Jahr!
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    1. Antwort von A. Hildbrand, Oftringen
      Es ist eben nicht in Ordnung, wenn jemand während so vielen Jahren sich ein solch fürstliches Salär bezieht. Am Ende noch mal so unverschämt zugreift. So empfinde ich das und wohl auch die meisten anderen nicht nur in der Schweiz. Das mit den Hilfswerken ist natürlich bedauerlich, rechtfertigen kann man das aber damit nicht. Novartis kann ja direkt Spenden. Und dass dieses Verfahren eingestellt worden ist, hat vielleicht auch etwas mit dem Verzicht von Herrn Vasella zu tun.
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    2. Antwort von M Jaeger, Wildwil
      Sie Herr Hildebrand würden also eine Abfindung von 7.2 Mio zurückweisen wie ich das verstehe. Wieviel würden Sie denn akzeptieren? Was ist "Ihr" Preis? Im Ernst, Tom Duran hat recht. Wer von uns würde das Geld nicht annehmen? Bitte hier melden! Nur ernstgemeinte Zuschriften, viellleicht gibts ja wirklich was zu verteilen und dies hier ist ein Test :-)
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    3. Antwort von Gfeller David, Sibanor, West Afrika
      Zu M. Jäger: Wildwil Na wenn man sich hier melden muss. Ich finde es tatsächlich unverschämt und würde das Geld nicht nehmen.
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    4. Antwort von h. anni, zürich
      Herr Jäger, es waren nicht läppische 7.2 Mio, sondern es ging um 72 Mio. Ist schon ein bisschen viel für einen Mann, der bereits viele Millionen besitzt, aber nochmals, wir haben uns NICHT einzumischen, denn der Konzern gehört den Aktionären und die bestimmen was Sache ist. Novartis ist kein Staatsbetrieb und die Regeln sind bekannt. Auch diese 1:12 Initiative ist vollkommener Mist. Keiner hat das Recht, sich in Privatbetriebe einzumischen sonst soll er in ein kommunistisches Land auswandern.
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Und die Moral von der Geschicht..? UN-Moral ist strafbar nicht!!!!!! frei nach GROSS@i
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