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Abgang bei Raiffeisen Patrik Gisel räumt per sofort seinen Chef-Posten

Legende: Video «Um die öffentliche Debatte um Gisels Person abzuschliessen» abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 10.11.2018.
  • Einen Tag vor der Delegiertenversammlung der Raiffeisen-Gruppe gibt Patrik Gisel seinen sofortigen Rücktritt bekannt.
  • Ursprünglich war geplant, dass Gisel die Geschäfte der Bank bis Ende Jahr führt.
  • Möglicher Grund für den vorzeitigen Abgang ist die Kontroverse um eine Beziehung zu einer inzwischen zurückgetretenen Raiffeisen-Verwaltungsrätin.
Raiffeisen-CEO Patrik Gisel Patrik Gisel.
Legende: Raiffeisen-CEO Patrik Gisel tritt per sofort von all seinen Funktionen zurück. Keystone

Zuvor war bereits in den Medien über einen vorzeitigen Rücktritt Gisels spekuliert worden. Eine Beziehung des Vorsitzenden der Geschäftsleitung mit einer inzwischen zurückgetretenen Raiffeisen-Verwaltungsrätin hat laut Medienberichten das Fass zum Überlaufen gebracht.

Am Samstag nimmt die Genossenschaftsbank Raiffeisen an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Brugg-Windisch einen neuen Anlauf, um aus dem Schatten ihres früheren Chefs Pierin Vincenz zu treten. Wichtigstes Traktandum ist die Wahl eines neuen Verwaltungsratspräsidenten.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Moser (AM)
    Alles halb so wild - die Raiffeisen wird auch ohne Gisel weiterhin ihre Skandale haben! ;-)
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Erst noch war die Raiffeisen die anständige, die saubere, die eigentliche Volksbank. Dann stiegen die Umsätze und plötzlich folgt ein Skandal dem anderen. Ist es so es ein Naturgesetz des Kapitalismus das eine Bank ab einer gewissen Grösse einfach die Bodenhaftung verliert? Ist das so etwas wie eine kritische Masse die nicht überschritten werden darf? Oder braucht es diese Skandale um von irgend etwas in den Geschäftstätigkeiten ab zu lenken? Ich weiss es nicht, doch es erstaunt mich.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die Gewinnsuchtbanken haben echte Flops bis hin zu Zigmilliardenpleiten im Ausland verschuldet. Die Genossenschaftsbank Raiffeisen hat Umsatz und Gewinn im Inlandgeschaeft maximiert. Die privaten Skandale ohne (wesentlichen) Einfluss auf den glaenzenden Geschaeftserfolg sind pure HexeRjagd der SystemMassenMedien, FINMA und Juxtiz....
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  • Kommentar von Samuel Egger (S.Egger)
    Seit 2008 ist "Investment Banker" der Buhmann, seit kurzem folgt "Verwaltungsrat"... "CEO" scheint auch nicht gerade ein Zuckerschlecken zu sein. Tja, je höher man kommt, desto tiefer kann man fallen..
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
      Auch Maurer, Coiffeur, Verkäufer, Lokführer, Metallbauer, Pflegeperson und 1000 andere haben kein Zuckerschlecken. Alle müssen sich einfach an Regeln, Normen und Anstand halten. VR und CEOs verdienen das x-fache der Arbeiterklasse, sie erlassen Regeln und Weisungen und setzen Sie mit allen Mitteln um. Da darf doch erwartet werden, das sie sich selber an das Zeugs halten. Oder gibt es sie wirklich, die „class economic“ die machen darf was sie will, nach eigenen Regeln handeln darf?
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