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Swiss Casinos zahlt Impf-Bonus für Mitarbeitende
Aus Tagesschau vom 01.09.2021.
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Anreiz zur Covid-Impfung Swiss Casinos: Impfwillige Mitarbeitende kriegen Geld

Das Zürcher Unternehmen entlöhnt impfwillige Angestellte mit 200 Franken. Eine sinnvolle Strategie?

Auch wenn der Bundesrat noch von einer Zertifikatspflicht absieht: Die Regierung nimmt die Schweizer Unternehmen in die Pflicht, ihren Beitrag zum Impffortschritt zu leisten. Ein schwieriges Unterfangen, begeben sich die Firmen dabei doch in das Spannungsfeld zwischen Impfzwang, Nicht-Diskriminierung von Mitarbeitenden und deren freien Meinungsäusserung.

Geld als Impfanreiz

Die Swiss Casinos in Zürich setzen auf einen neuen Weg: Für die Impfung gibt es Geld. Das Unternehmen belohnt alle impfwilligen Mitarbeitern mit 200 Franken. Bei rund 600 Angestellten ist das für den Betrieb durchaus ein kostspieliges Unterfangen.

Wir haben in den letzten zwei Jahren zweimal einen Lockdown erlebt. Das möchten wir verhindern.
Autor: Marc Baumann Geschäftsführer Swiss Casinos

Für Geschäftsführer Marc Baumann ist das aber verschmerzbar: «Wir haben in den letzten zwei Jahren zweimal einen Lockdown erlebt und mussten das Unternehmen schliessen. Das möchten wir auf jeden Fall verhindern.» Sein Unternehmen fühle sich verpflichtet, einen Beitrag zur erfolgreichen Pandemiebekämpfung zu leisten. Der Weg führe über die Impfung der Mitarbeitenden.

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Parmelin: «Der kürzeste Weg aus der Krise führt über die Impfung»
Aus News-Clip vom 01.09.2021.
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Sanfter Druck

Eine Bilanz kann Swiss Casinos noch nicht ziehen. Noch bis Ende Oktober besteht die Möglichkeit, sich gegen eine Geld-Prämie impfen zu lassen. Viele Angestellte hätten die Impfung bereits zuvor erhalten, sagt Baumann. Es gebe im Unternehmen aber immer noch viele Mitarbeiter, die der Impfung unentschlossen gegenüberstünden. Diese Kandidaten gelte es nun zu überzeugen.

Ein sanfter Druck also? «Es ist eher ein motivierender Druck – und wir hoffen, dass die Mitarbeitenden das auch positiv aufnehmen.» Die Rückmeldungen seien bis anhin vielversprechend: Neben den positiven Reaktionen im eigenen Haus hätten auch andere Unternehmen das Vorgehen von Swiss Casinos als sehr vorbildlich aufgefasst, so Baumann.

«Tagesschau» 19.30 Uhr

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SRF 4 News, 1.9.2021, 16 Uhr;

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Bestechungsgelder aus reiner Angst, sich Impfverweigern in den beruflichen Weg zu stellen. Finde ich falsch.
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Es ist nach meiner Meinung kein Bestechungsgeld. Die Firma überlegt sich ganz einfach was für sie einfacher ist. Immer wieder Personalausfälle haben oder nicht.
  • Kommentar von Bernhard Bizer  (Avidya)
    Nein, das ist nicht sinnvoll sondern eine Katastrophe. Was soll das noch werden? Impfbusse, Impftram, Bestechungsgelder, Gratisbratwurst, etc.pp.?
    Was für einen Plan verfolgt unsere Regierung, wenn sie sich zu solchen Anlässen gezwungen sieht? Eine totale Ausrottung sämtlicher Corona-Viren einschliesslich deren Verwandte? Das wird auf diesem Wege nicht gelingen. Der einzige Weg wird sein, das Virus zu akzeptieren und diejenigen zu schützen, die ein großes Risiko haben, ernsthaft zu erkranken.
    1. Antwort von Maciek Luczynski  (Steine)
      Wenn es eine Stiftung geben würde, die Impfmuffel (also Menschen denen die Impfung egal ist, aber den Aufwand nicht auf sich nehmen wollen) mit Geldgeschenken zur Impfung bewegen würde, da würde ich schon mal Geld dafür spenden.
  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    Stellen wir uns mal vor, dass jeder, der an Cornoa erkrankt 5 Tage zu Hause bleibt und das Casino den Lohn weiter bezahlen muss (Versicherung greift erst nach 30 Tagen). Das lohnt sich demnach fürs Casino und kostet den Staat nichts.