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Wirtschaft Arabische Airline Etihad wirbelt Schweizer Luftraum auf

Neue Konkurrenz für Swiss: Die Fluggesellschaft Etihad aus den Vereinigten Arabischen Emiraten baut den Flughafen Zürich zu einem Drehkreuz aus. Dazu kauft sie die Regionalfluglinie Darwin in Lugano. Etihad will in den nächsten Monaten von der Schweiz aus rund 30 Destinationen in Europa anfliegen.

Etihad-Chef James Hogan in Zürich.
Legende: Etihad-Chef James Hogan (Mitte): «Netz von Darwin wird in den nächsten Monaten laufend ausgebaut.» Keystone

Die arabische Fluggesellschaft Etihad aus dem ölreichen Abu Dhabi lanciert eine Offensive in der Schweiz. Sie baut dazu das Netz nicht selber auf, sondern übernimmt die Regionalfluggesellschaft Darwin in Lugano.

Mit Darwin könne Etihad bereits auf ein bestehendes Netz zurückgreifen, das in den kommenden Monaten laufend ausgebaut werde, stellt Etihad-Chef James Hogan gegenüber SRF fest. Wie bereits im November angekündigt, übernimmt Etihad einen Drittel der Anteile von Darwin. Diese bleibt Operateur, damit Start- und Landerechte nicht verfallen.

Aus Darwin wird Etihad Regional

Die Regionalfluggesellchaft Darwin wird nun in Etihad Regional umbenannt und künftig unter anderem nach Turin oder Linz fliegen. Hauptziel von Etihad ist es letztlich, die europäischen Passagiere nach Zürich zu bringen und dann von dort aus mit einem Direktflug nach Abu Dhabi, dem Drehkreuz von Etihad. Von dort geht es schliesslich weiter Richtung Asien oder Afrika.

Ziel: Noch ein «bisschen besser» als die Konkurrenz

Das ist eine ähnliche Strategie, wie sie die andere Fluggesellschaft aus den Arabischen Emiraten bereits seit mehreren Jahren verfolgt: Emirates.

Doch diese Konkurrenz fürchte Etihad nicht, sagt Kommerzchef Peter Baumgartner selbstsicher: «Das ist ähnlich wie mit einigen Konkurrenten. Wir denken, dass wir das noch ein bisschen besser machen können. Mit einem fairen Preis macht uns das zu einem ernstzunehmenden Player.»

Fakt ist: Eine neue Airline bedeutet besonders für die Swiss neue Konkurrenz. Für die Passagiere bedeutet diese Entwicklung neue Möglichkeiten und voraussichtlich auch günstigere Preise für Flüge Richtung Osten.

(brut;krua)

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3 Kommentare

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  • Kommentar von P. Bürger, Schweiz
    Aber, aber Fr. Zelger! Schon wieder einen Sündenbock gefunden? Ich frage mich, was dieser Kauf mit der Landesregierung zu tun haben soll? Das ist nur eine Regionalfluglinie & diese steht wohl in keiner direkten Verbindung zu unserer Regierung, oder wissen Sie da wieder ein mal mehr als alle anderen? Ihre undifferenzierten SVP-Motzattacken sind schwer verdaulich & lassen wenig / kein Sachverstand erkennen! Beschränken Sie sich auf Kritik, wo sie angebracht ist! Hier war sie es wirklich nicht!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Naja, mit der Schweiz lässt sich ja nach Belieben umgehen. Das weiss inzwischen der ganze Rest der Welt. Kunststück, bei einer solch schwachen, rückgratlosen Landesregierung!
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    1. Antwort von H.moser, Basel
      Man könnte es nicht besser bezeichnen ,bin 100% Ihrer Meinung ..!! Die Lächerlichkeit hat unsere Regierung ja schon lange gesäht, jetzt ist es an der Zeit den Spott zu ernten...!!!!
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