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Ausweitung der Produktepalette Pepsi übernimmt Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream

  • Der Getränkegigant PepsiCo will den israelischen Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream für 3,2 Milliarden Dollar übernehmen.
  • Pespi bietet den Aktionären von Sodastream 144 Dollar je Aktie an.
Fabrikarbeiter verpacken Sodastream.
Legende: Die amerikanische Firma PepsiCo zahlt für die Firma Sodastream einen teuren Preis. Reuters

Das sei ein 32-prozentiger Aufschlag auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage, teilten die beiden Unternehmen mit.

Sodastream bringe die Möglichkeiten PepsiCos voran, «personalisierte Getränkelösungen für Zuhause weltweit» anzubieten, sagte Präsident Ramon Laguarta. Sodastream-Direktor Daniel Birnbaum sagte: «Ich freue mich, dass unser Team Zugang haben wird zu PepsiCos enormen Ressourcen.»

2014 war das Unternehmen in die Kritik geraten, weil es die Sprudler im von Israel besetzten Westjordanland herstellen liess. Kurze Zeit darauf verlegte das Unternehmen seine Produktion nach Israel.

Das Prinzip Sodastream

Zylinder in der Fabrik.
Legende:Reuters

Beim Sodastream-System wird eine spezielle Flasche mit Leitungswasser gefüllt und in ein Gerät gesteckt. Knopf drücken – und das Wasser perlt. Die Kohlensäure kommt aus einem Zylinder. Ist dieser leer, kann er im Handel umgetauscht werden.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Marques (Thomas Marques)
    Ich schrieb, ich bevorzuge ungesprudeltes Wasser, und nicht dass ich kein gesprudeltes Wasser trinke. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss
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  • Kommentar von Asher Meng (Ashi)
    Ich war 2018 im sogenannten West Jordanland. Die Stadt Maale Adumin ist eine bewilligte Stadt. Leider haben die Palästinensischen und Araber die früher bei Sodastream gearbeitet haben, die Stelle verloren. Dumm gelaufen. Israel feindliche Gruppen haben das erreicht. Schuss ging nach hinten los. So ist es im übrigen bei vielen Arbeitgeber in Samaria und Judeä. Teilweise werden aber Arabische Menschen noch beschäftigt und nicht wie in den Medien falsch berichtet. Gratuliere Soda Stream.
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  • Kommentar von Thomas Marques (Thomas Marques)
    Ich benutze seit Jahren Sodastream. Das Wasser wird dafür erst gefiltert, dann mit Kohlensäure versetzt. Das ist weit umweltfreundlicher und bequemer als das Wasser aus dem Boden zu pumpen, es dann in einer exta dafür gebauten Fabrik zu verarbeiten, in Flaschen zu füllen, viele Kilometer zum Zwischenhändler zu transportieren, wieder viele Kilometer zum Detailhändler zu liefern und dann nach hause zu kutschieren, die Treppen hochzutragen und dann für das Depot wieder zum Händler zu bringen
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Das System wäre schon recht. Schade nur, dass die Gasflaschen zum Auffüllen viele Kilometer zu einer extra dafür gebauten Fabrik im nicht so nahen Ausland kutschiert werden!
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    2. Antwort von Thomas Marques (Thomas Marques)
      Das stimmt, allerdings sind die Gasflaschen viel leichter zu transportieren als die etlichen Kästen Sprudel die man dadurch ersetzen kann.
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    3. Antwort von Thomas Marques (Thomas Marques)
      Aber wenn wir das noch einmal genau durchdenken: die Flaschen für den gekauften Sprudel müssen hergestellt und angeliefert werden, das CO2 ebenso, die Etiketten, der Kasten (falls es im Kasten gekauft wird) , das ist ein ganzer Rattenschwanz. Ich selbst bevorzuge übrigens ungesprudeltes  aber gefiltertes Leitungswasser, es ist ohne CO2 gesünder
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    4. Antwort von B. Moser (moser.b)
      @Thomas Marques, Sie wiedersprechen sich doch selber. Wenn sie das CO2-freie Wasser bevorzugen dann brauchen Sie auch kein Sodastream! Das ist am Umweltfreundlichsten. Aus meiner Sicht braucht es in der Schweiz auch kein Filter für das Leitungswasser, zumindest nicht wenn man mit dem Gratiswasser, welches man in den US-Restaurants auf den Tisch gestellt bekommt, vergleicht (einwandfreier Chlorgeschmack)!
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