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Wirtschaft Baubranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Die Baubranche zieht ein positives Fazit für das Geschäftsjahr 2013 – dank tiefer Zinsen und steigender Einkommen.

Baukräne in Zürich. (Symbolbild)
Legende: Nach der Delle in 2012 zeigt sich die Baubranche erholt. Auch für dieses Jahr sind die Aussichten gut. Keystone

Das Baujahr 2013 verlief erfreulich: Die nominellen Umsätze im Bauhauptgewerbe betrugen rund 19,9 Milliarden Franken, 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der witterungsbedingte Rückschlag von 2012 ist damit wettgemacht. Dies geht aus der neuesten Statistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes hervor.

Dem Baugewerbe gelang es, wieder das Umsatzniveau von 2011 zu erreichen. Auch die Auftragseingänge sind weiterhin solide: Sie erreichten 19,2 Milliarden Franken, 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wachstumstreiber war dabei erneut der Wohnungsbau. Er profitierte von den tiefen Zinsen, steigenden Einkommen und dem Bevölkerungswachstum.

Bautätigkeit wird unvermindert anhalten

Das Bauvolumen stieg in diesem Segment um 3,2 Prozent, die Auftragseingänge gar um 8,1 Prozent. Für 2014 sind die Aussichten durchwachsen.

Der nach wie vor hohe Auftragsbestand der Baufirmen verhindere aber einen substanziellen Rückgang der Bautätigkeit, so der Baumeisterverband. Das Bauvolumen dürfte daher 2014 ein ähnliches Niveau erreichen wie 2013.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Dieser euphorischen Zustandes war wohl einer der Gründe für die Ablehnung der MEI, um immer noch weiter zu wachsen - bis der Turm einst in sich zusammenfällt. Die Zubetonierung der Landschaft hat ihre erträglichen Grenzen erreicht, ja überschritten. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die ME-initiative getreu dem Volkswillen umgesetzt wird.
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    1. Antwort von P. Bürger, Schaffhausen
      M.Zelger: Die Bebauungsdichte & die weiter abnehmenden Baulandreserven hat eben rein gar nichts mit der MEI zu tun. Ich weiss auch nicht, wer diese Mär in die Welt gesetzt hat, aber sie ist schlicht & einfach falsch!Bauland ist nun mal in den Zonenplänen definiert.Damit kann jeder, der sich ein Häuschen leisten will, eines bauen!Die CH verbrauchen weltweit am meisten Wohnflächen pro Kopf! Wer denkt,die MEI ändert etwas daran,versteht von der Materie einfach nichts & kriecht der SVP auf den Leim!
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Mir fehlen je länger desto eher Menschen mit menschlichen Zügen. Wo sind die Leute, Politiker, Gemeindeverwalter, Kantonsregierungsmitglieder, die endlich gegen die immer weiter vortschreitende Bauerei sprechen. Mir fehlt einer der sagt: Wir wollen ab jetzt die Schweiz + Schweizer schützen vor der Vernichtungswut der "ich weiss nicht was sie sind". Wir wollen schauen, dass alles wenigstens so bleibt wie es jetzt ist, dass wir den Menschen vor die Bauten stellen. Mehr Fremde brauchen wir nicht.
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    1. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      Haben Sie sich schon mal überlegt was wäre, wenn sich immer mehr eine (mehrere) solche Hütte leisten würden und könnten wie z.B. Christoph Blocher? Haben Sie schon mal nachgedacht, wieviel Land er für sich beansprucht? Immer mehr Millionäre und Milliardäre in der CH führt auch zu einer Bodenverknappung...
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  • Kommentar von H.Bernoulli, z
    Die Zubetonierung der Landschaft hat nur z.T. mit der Einwanderung zu tun. Ein wesentlicher Faktor ist die Kaufkraft, d.h. das Geld. Ökologie beginnt mit Verzicht auf unnötige bzw. exzessive matierielle Werte, inkl. unnötige und sinnlose Geld- bzw. Vermögensvermehrung. Die Einwanderung zu reduzieren ohne die Geld- bzw. Vermögensvermehrung zu reduzieren, bringt rein gar nichts.
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