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Legende: Bell kauft einen acht Mal kleineren Konkurrenten in Österreich. Keystone
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Wirtschaft Bell kauft österreichischen Geflügelspezialisten

Bell steigt in den österreichischen Markt ein. Der Basler Fleischverarbeiter kauft auf März 2016 den dortigen Geflügelspezialisten Huber. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Das österreichische Familienunternehmen habe eine starke Marktposition in Österreich und Deutschland, teilte Bell mit. Huber erziele mit 900 Beschäftigten einen Jahresumsatz von über 300 Millionen Euro. Das Unternehmen wird mit dem bisherigen Management als selbständige Einheit weiter geführt.

Markteinstieg

Die Übernahme bedeutet den Einstieg in den österreichischen Markt, wie Bell-Sprecher Davide Elia auf Anfrage erklärte. In Deutschland ist Bell hingegen bereits bisher im Aufschnittfleischmarkt tätig. Die deutsche Division erzielt einen Umsatz von über 400 Millionen Franken.

Laut Bell steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Geflügelprodukten kontinuierlich. Speziell für Convenience- und Charcuterieprodukte spiele die Verfügbarkeit der Rohstoffe eine immer wichtigere Rolle. Geflügelprodukte seien ein Wachstumsmarkt, betonte Elia. Inzwischen hätten diese den Rindfleisch-Konsum überholt. Die Übernahme lege die Basis für weiteres Wachstum in diesem Bereich.

Investitionen in der Schweiz

Wie Bell weiter mitteilte, sollen in den nächsten Jahren die Schweizer Standorte ausgebaut werden. Bis 2025 will Bell verschiedene Projekte für Neu- und Umbauten und eine leistungsfähigere Produktion in der Schweiz ausarbeiten. Innerhalb der Fleischbranche sei Geflügel ein Wachstumsmarkt und auch überdurchschnittlich profitabel.

Der Zukauf in Österreich entspricht einem Plus von 12 Prozent des Bell-Umsatzes. Im ersten Halbjahr 2015 betrug dieser 1,28 Milliarden.

Die Huber-Gruppe

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Zur Huber-Gruppe gehört die Hubers Landhendl GmbH, der österreichische Marktführer im Geflügelbereich, sowie die auf Trutenfleisch spezialisierte Süddeutsche Truthahn AG und eine Brüterei sowie ein Logistikunternehmen in Österreich.

Aktie im Plus

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Die Bell-Aktie hat 2015 stark abgeschnitten und 27 Prozent zugelegt. Coop hält rund zwei Drittel am Unternehmen. Nach den Ankündigungen stieg der Preis der Aktien um 1,4 Prozent.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Keller  (kira)
    Hoffen wie, dass die Hühner artgerecht gehalten werden und es nicht um Massentierhaltung der grausamen Art ist. Der Tierschutz soll das nach kontrollieren. Je mehr Geld im Spiel ist, desto mehr leiden die Tiere. Die Erfahrung zeigt es immer wieder.
  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Ein Huhn aus A -alles Andere ist Beilage - habe selbst den Test real vollzogen , die Qualität der A-Hühner sind bei sehr fairem Preis eindeutig im EU -Raum die besten im Geschmack . Da hat COOP wieder einmal ein "Gustostückerl" wie die Oesterreicher so schön bei feinen Dingen sagen, erworben . ( Keine Chlorhühner aus den USA )