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Berufsverbot und Rückzahlung Finma bestraft ehemaligen Bank-Chef wegen Insiderhandels

  • Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat einen früheren Chef einer Schweizer Bank wegen Insiderhandels bestraft.
  • Die Finma ziehe bei dem Mann den unrechtmässig erzielten Gewinn in Höhe von rund 730'000 Franken ein und verhänge ein Berufsverbot von vier Jahren, teilt die Behörde mit.
  • Der ehemalige CEO habe in seiner Amtszeit als Geschäftsleitungsmitglied über Depots seiner Ehefrau bei anderen Banken Transaktionen ausgeführt und damit gegen bankinterne Weisungen verstossen.
  • Die Finma teilte nicht mit, um wen es sich in dem Fall handelt.
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Aus dem Archiv: Finma will strenger werden
Aus Tagesschau vom 04.04.2017.
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Die Finma habe in ihren Abklärungen Hinweise auf Insiderhandel sowie Aufsichtsrechtsverletzungen gefunden. Das Ausnutzen der Insiderinformationen habe es dem ehemaligen Bankmanager ermöglicht, in einem Zeitraum von mehreren Jahren über die Depots seiner Ehefrau Gewinne zu erzielen. Er habe damit «wiederholt und systematisch» gegen Aufsichtsrecht verstossen, schreibt die Behörde.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Vale Nipo  (VNxpo)
    Nicht Sozialbezüger die ohnehin schon ein schweres Leben haben sollen kontrolliert und bestraft werden, sondern die Banken die am Jahresende immer Extra-Gewinne vergeben, die eigentlich in die Sozialhilfe, in den Klimaschutz und anderen polarisierenden Problemen fliessen sollten. Der Normalbürger wird ausgebeutet, doch wer ist schon Normal. Normal ist das anfangs überall auf der Welt ärmere Menschen und die Umwelt ausgebeutet werden.
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    SNB??
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Es wird so getan als seien das Einzelvergehen, um damit über den Fakt hinwegzutäuschen, dass gerade bei systemrelevanten Banken mit ihrer globalen Oligopolstellung, diese horizontalen Mechanismen, wie eben Insidergeschäfte zur Norm und nicht zur Ausnahme gehören ... Wem von den Zivil-Gesellschaften der Welt soviel Macht und sowenig Kontrolle zugestanden wird, wird diese auch Missbrauchen. Die Macht der Banken und der Finanzsphäre sind der Spiegel für die Krise der Demokratien und deren Politik.
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