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Bezahl-Apps keine Konkurrenz Schweizer schwören auf Bargeld

Legende: Audio Schweizer zahlen am liebsten bar abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
02:02 min, aus Rendez-vous vom 31.05.2018.
  • Bargeld bleibt das beliebteste Zahlungsmittel in der Schweiz. Das zeigt eine Untersuchung der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
  • Im Durchschnitt halten Menschen in der Schweiz 133 Franken in Bargeld auf sich.
  • Mit Abstand das meistgenutzte bargeldlose Zahlungsmittel ist die Debitkarte.
Legende: Video Schweizer zahlen mehrheitlich cash abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Tagesschau vom 31.05.2018.

Bargeld wird laut der Studie vor allem für die Zahlung von kleinen und mittleren Beträgen gebraucht. Bei Kosten ab 50 Franken nutzen die Leute dagegen vermehrt Debitkarten, etwa Maestro/EC-Karten oder die Postcard. Ab 200 Franken erfreuen sich Kreditkarten einer grösseren Beliebtheit. Neuartige Bezahl-Apps wie Twint sind kaum verbreitet – mit ihnen werden derzeit weniger als ein Prozent aller Zahlungen gemacht.

41 Franken pro Zahlung

In der Schweiz wohnhafte Personen ab 15 Jahren nehmen pro Tag durchschnittlich 1,6 Zahlungen vor. Der Durchschnittsbetrag beläuft sich dabei auf 41 Franken. 70 Prozent der Zahlungen werden bar vorgenommen, bezogen auf die Beträge werden 45 Prozent der Ausgaben mit Bargeld bezahlt.

Damit unterscheidet sich die Bevölkerung in der Schweiz im Zahlungsverhalten kaum von der Bevölkerung der Eurozone, hält die SNB fest. An der Umfrage nahmen im Herbst 2017 rund 2000 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz teil.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Fabi Müller (Fab)
    Aus einem vom IWF veröffentlichten Strategiepapier (#de-cashing) entnehmen die Regierungen, wie sie das Bargeld schleichend und für die "dumme" Bevölkerung unbemerkt abschaffen können. Bargeldlos = gläserner Bürger, Möglichkeit von Negativzinsen usw. Der nichtsahnende, naive Bürger unterstützt mit der Karten-/Smartphonezahlung den IWF in seiner Absicht. Das beinahe bargeldlose Schweden sollte uns ein Weckruf sein. Bargeld ist die letzte Freiheit, die wir haben. Zahlt mit Bargeld!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Ich bin so eine dumme Person Herr Müller. Ich zahle 90% mit der Karte und habe meine Ausgaben voll im Griff. Was sie hier schreiben stimmt nur bedingt, denn auch Bargeld wurde mal schriftlich Registriert! Das Bargeld die letzte Freiheit ist finde ich ein bisschen eine lächerliche Aussage. Ich bin froh und glücklich über die Elektronischen Hilfsmittel, denn mir schenkt sie mehr Lebensqualität wegen meiner Behinderung, das sie mich deshalb als dumm bezeichnen, spricht nicht gerade für sie!
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Darum warne ich alle Leute denen Bargeld wichtig ist - lasst euch nicht von den Elektronengeld - Spezialisten, wie Banken und deren Netzwerker und Politkaste täuschen - die würden am liebsten das Bargeld mit der Plastikkarte ersetzen - das ist dann nach der Vollgeldschlacht, der nächste Angriff auf die Geldkontrolle durch den Bürger - wehret den Anfängen . Allein aus diesem Umstand und schleichender Entmachtung des Bürgers stimme ich als Pragmatiker für ein JA zum Vollgeld.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Ganz einfach, wer kein "Bargeld im Geldbeutel hat" sollte auch nichts kaufen! Die meisten haben mit ihrem Plastik und App Zahlungsverkehr gar keine Übersicht mehr über ihr Budget!
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    1. Antwort von Jonathan Wolff (Nathanloup)
      Ich versichere Ihnen, das ist reine Gewöhnungssache. Ich Zahle seit Jahren praktisch alles nur noch mit EC-Karte. Habe in meinem Kartenetui selten mehr als eine 10er-Note dabei und wenn ich mal mehr als 100 Franken dabei habe, geht es mir genau umgekehrt: Ich muss das Bargeld immer meinem Lohnkonto dazurechnen (weil ichs ja noch nicht ausgegeben habe). Übrigens: Per Telefon kann ich innert Sekunden sehen, über wie viel Geld ich noch auf meinem Lohnkonto verfüge.
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    2. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Es war vielleicht vor 20 Jahren in den Anfängen noch so, dass bei ungewohntem Kreditkartengebrauch die Übersicht fehlte. Heute stimme ich Hr. Wolff zu, die Übersicht ist sogar besser, weil ich auf der Abrechnung jederzeit sehen kann wofür ich das Geld ausgegeben habe.
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