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Ein zweites Leben für alte Baumaschinen
Aus Tagesschau vom 29.09.2019.
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Dank Finanzspritze aus Japan Ein zweites Leben für Bagger und Mähdrescher

Handel mit gebrauchten Maschinen bringt Geld - und fördert Abzockerei. Ein Online-Portal will den Markt revolutionieren.

Sie sind gross, schwer und laut – und äusserst begehrt auf dem Occasion-Markt. Weltweit werden jährlich gebrauchte Lastwagen, Bagger oder Mähdrescher im Wert von 100 Milliarden Dollar gehandelt. Doch so lukrativ der Handel von gebrauchten Maschinen ist, so riskant ist er auch.

Mangelnde Transparenz und Qualität

Hierzulande verkaufen Unternehmer ihr defektes Gerät lieber als ein neues zu kaufen. Abnehmer finden sie meist im Ausland. Bis es bei ihnen ankommt, schalten sich jedoch mehrere Zwischenhändler ein. Und die schlagen saftige Margen auf den Preis. Es mangelt an Transparenz und Qualität. Die Käufer bezahlen zu viel, die Verkäufer verdienen zu wenig – bis jetzt.

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Michael Rohmeder: «Ich habe selbst erlebt, wie viele Zwischenhändler involviert sind.»
Aus News-Clip vom 26.09.2019.
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Finanzielle Hilfe aus Japan

Das Zuger Startup Equippo will den Occasion-Markt revolutionieren. Bereits 2014 entwickelte es eine Online-Plattform, auf der sich Anbieter und Nachfrager direkt begegnen und verhandeln können, ohne Zwischenhändler. Das schlägt Wellen bis nach Japan, sodass Equippo nun vor dem grossen Durchbruch steht.

Wir wollen Martkführer in Europa werden.
Autor: Michael RohmederGeschäftsführer Equippo

So investiert mit dem japanischen Handelskonzern Suminato eines der 500 umsatzstärksten Unternehmen in den Schweizer Online-Handelsplatz. Das Ziel der neuen Partnerschaft ist klar: «Wir wollen Führer im europäischen Occasion-Markt für Maschinen werden», sagt Equippo-Geschäftsführer Michael Rohmeder. Der Fokus liege künftig zwar auf Deutschland und Frankreich, trotzdem seien heute Nutzer aus 55 Ländern aktiv auf der Plattform.

Michael Rohmeder über den Baumaschinen-Markt
Aus News-Clip vom 26.09.2019.

Vom Inserat bis zur Lieferung

Equippo will vor allem mit einfacher Bedienung und einem sicheren Rundumpaket punkten; vom Inserat bis zur Lieferung. Der Besitzer kann seine Maschine selber online inserieren.

Zeigt ein Käufer Interesse, prüft ein unabhängiger Inspektor das Inserat auf seine Richtigkeit und kontrolliert Technik und Optik der Maschine. Der Zwischenhändler fällt weg, Angebot und Nachfrage bilden den Preis. Und Equippo erhält eine Provision von 10 Prozent des Kaufpreises.

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So will Equippo den Maschinen-Markt revolutionieren
Aus News-Clip vom 26.09.2019.
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Win-Win-Situation

Eine sogenannte Win-Win-Situation für Käufer und Verkäufer. Denn der Käufer hat durch die global vernetzte Plattform Zugang zum Weltmarkt und kann seine Maschinen zu Marktpreisen verkaufen.

Der Käufer wiederum profitiert von einer grösseren Auswahl und muss keine Zuschläge für Händler bezahlen. Zudem liefert Equippo die Maschine direkt zum Käufer. Eine Schweizer Lösung für einen globalen Markt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Die als Schweizerlösung gepriesene Equippo verleitet
    zum Kauf noch grösseren Maschinen in der klein strukturierten Landwirtschaft
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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Sehr schön dieser Vermittlerhandel mit Gebrauchtmachinen. Dank den Direktzahlungen und den sehr
    Guenstigen Leasingangebote
    werden nach wie vor uebergrosse
    Traktoren bestellt und gekauft die Direktzahlungen sind Noetig aber verkommen für die CH-Landwirtschaft zum Durchlauferhitzer und für die
    Importeure zum sehr guten fast risikolosen Geschäft
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