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Frauen in Verwaltungsräten: Ein Hauch von Veränderung
Aus Info 3 vom 26.05.2017.
abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
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Willkommen im Altherrenclub Der typische Verwaltungsrat ist männlich

Das Beratungsunternehmen Heidrick & Struggles hat sich die Aufsichtsgremien von 30 Schweizer Konzernen angeschaut. Das Fazit: Ihre Zusammensetzung hat sich kaum verändert.

In den Verwaltungsräten der grossen Schweizer Konzerne sind Frauen nach wie vor in der Minderheit. Mit dem Logistikkonzern Kühne & Nagel sowie dem Warenprüfkonzern SGS setzen zwei der untersuchten 30 Unternehmen, die im Swiss Leader Index enthalten sind, gar auf reine Männergremien.

Ergebnisse der Studie von Heidrick & Struggles

  • Der Frauenanteil in den obersten Führungsgremien beträgt 21,2 % (Vorjahr: 20,1 %).
  • Mit 45,5 % hat die Zurich Versicherung den grössten Anteil an weiblichen Mitgliedern.
  • Die in diesem Jahr neu gewählten Verwaltungsratsmitglieder sind im Schnitt 55-jährig.

Am anderen Ende der Skala liegt Zurich: Beim Versicherungskonzern wird fast jeder zweite Sitz von einer Frau besetzt. Insgesamt sind die Verwaltungsräte durch die neusten Personalwechsel weiblicher geworden. Der Frauenanteil ist im Vergleich zum Vorjahr minim gestiegen – von 20,1 auf 21,2 Prozent. Damit ist die Anzahl weiblicher Mitglieder in den Gremien aber weiterhin überschaubar.

Ziel des Bundesrats in weiter Ferne

Fasst man den Kreis der untersuchten Unternehmen noch weiter und schaut sich beispielsweise nicht nur 30, sondern gut 110 Konzerne der Schweiz an, wies der Schilling Report, Link öffnet in einem neuen Fenster jedes Jahr tut, beträgt der Frauenanteil sogar nur 17 Prozent.

21 respektive 17 Prozent Frauenanteil sind weit entfernt vom Ideal, welches dem Bundesrat vorschwebt: Er peilt in den Verwaltungsräten der börsenkotierten Schweizer Unternehmen einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent an.

Die Verwaltungsräte der untersuchten Unternehmen sind nicht nur minim weiblicher geworden, sie sind auch etwas «schweizerischer» geworden. So sind vorwiegend ausländische Staatsangehörige aus den Gremien zurückgetreten und haben nicht selten einem Schweizer oder einer Schweizerin Platz gemacht.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Nehmt mal den normalen Hintergrund.. Die Frau,Mutter Bewahrerin ... der Mann Jaeger und Ernaehrer... Da hat sich doch seit "Neanderthal" nichts veraendert,man hat zwar bessere Bildung, kleidet sich industrialisiert... aber in Allem ist das nur eine duenne Lackschicht.. die natuerliche Rollenverteilung kann nicht einfach veraendert werden.. weil in den "Genen" ... und Herr Duran weiter unten ist auch richtig!
  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Ist denn jetzt schon Sommerloch?
  • Kommentar von Lutz Bernhardt  (lb)
    Richtig süss. Da gibt es einen SRF Beitrag "Die Spitze von Schweizer Unternehmen ist männlich". (Fast) alle Kommentare zerreissen ihn in der Luft. Und schon kommt ein neuer Beitrag von SRF. Der den alten Kommentare (den ersten) ignoriert. Zu DDR-Zeiten nannte man das Meinungs-Manipulation. 50% Chance, dass mein Kommentar nicht ins Netz gestellt wird! Mutig, wenn SRF es trotzdem tut.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wenn du meinst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her