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Das Schweizer Volk hat keine Lust auf Krankenkassen-Wechsel
Aus Tagesschau vom 25.11.2019.
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Die Krux mit dem Kassenwechsel Sparpotenzial hängt nicht vom Prämienanstieg ab

Bis Ende Woche kann man die Krankenkasse noch wechseln. Die Prämien beeinflussen die Wechselfreudigkeit. Zu Unrecht.

  • Der Prämienanstieg beeinflusst, wie viele Leute Ende Jahr ihre Krankenkasse wechseln.
  • Das Sparpotenzial ist jedoch unabhängig vom Prämienanstieg.
  • Das Vergleichsportal Swupp schätzt, dass dieses Jahr aufgrund des geringen Prämienanstiegs nur gut vier Prozent ihre Kasse wechseln werden.

Im ersten Moment tönt es ganz logisch: Wenn das Bundesamt für Gesundheit verlauten lässt, dass die Krankenkassenprämien im kommenden Jahr kaum ansteigen, wechseln weniger Leute ihre Krankenkasse als bei einem starken Anstieg. Dies zeigen Zahlen vom Vergleichsportal Swupp.

Die Berechnung des Vergleichsportals zeigen, dass in Jahren mit einem hohen Prämienanstieg viele Personen ihre Krankenkasse wechselten. Stiegen die Prämien wenig an, blieben viele bei ihrer bisherigen Kasse.

«Sehen Herr und Frau Schweizer, dass der Prämienanstieg tief ist, fehlt die Motivation eine andere Krankenkasse zu suchen», so Ansgar John, Betreiber des Vergleichsportals Swupp. Aber: Auch wenn die Prämien nur gering ansteigen, kann es bei einem Krankenkassenwechsel ein gewisses Sparpotenzial geben.

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Ansgar John über das Sparpotenzial eines Krankenkassenwechsels
Aus News-Clip vom 25.11.2019.
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Das sieht auch John so: «Es lohnt sich jedes Jahr abzuklären, ob man eine günstige oder teure Krankenkasse hat, denn das Sparpotential ist unabhängig vom Prämienanstieg.» Der Anreiz, die Krankenkasse zu wechseln, ist also nicht nur ökonomisch bedingt, sondern ein Stück weit auch psychologisch.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Francke  (Harry&Dobby)
    Was soll ich mich wohlmöglich mit einer "neuen" Kasse herumärgern, die zwar zunächst günstiger zu sein scheint, aber der Service scheitert. Selbst wenn dieser Korrekt ist, so werden deren Prämien im Folgejahr wieder steigen. Allein der Mehraufwand durch plötzlich ansteigende Beitragszahler plus deren Leistungsempfang muss ja durch Prämienerhöhungen wieder ausgeglichen werden. Das ist dann jedes Jahr der selbe Teufelskreislauf. Wo ist da der Sinn?
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  • Kommentar von Patrick Charpilloz  (Skeptiker)
    Diese „Sparplattformen“ sollten aufhören, nur von den billigsten Prämien zu sprechen. Die Krankenkassen sind gesetzlich geregelt. Wer da viel billiger ist als die Anderen schafft das nur, in dem er Wege findet, im Schadenfall nicht zu zahlen.
    Daher sollte das Preisleistungsverhältnis angesprochen werden und nicht nur die Prämie. Denn es gibt tausende Patienten, die in der Krankenkassenfalle sitzen und wegen des Alters und weil sie krank sind die Zusatzversicherung nicht mehr wechseln können.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Es ist ein Unterschied ob man eine Zusatzversicherung hat oder nicht.
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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Das ist der Wohstandseffekt! Man regt sich zwar über kleine Preiserhöhungen im Detailhandel, bei der Post, der SBB oder dem Benzin masslos auf, ist aber zu faul, um mit ein paar clicks und einem eingeschriebenen Brief die Grundversicherung zu wechseln und hunderte von Franken zu sparen. Seit drei Jahre wechsle ich jährlich mit viel Gewinn die Kasse. Fragt nicht, was das die Kassen kostet. Darum: Kantonale Einheitskassen bei der Grundversicherung!
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