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Einbruch wegen Coronavirus OC Oerlikon streicht hunderte Stellen

  • Der Industriekonzern OC Oerlikon hat im ersten Quartal 2020 unter der Coronakrise gelitten: Auftragseingang und Umsatz zeigten deutlich nach unten.
  • Der Betriebsgewinn knickte um 40 Prozent ein, teilte das Unternehmen mit.
  • Im Segment «Manmade Fibers» machte sich der Shutdown in China bemerkbar – der Bereich Oberflächen spürte den Beginn des Lockdowns in Europa und anderen Teilen der Welt.
  • Im Rahmen eines bereits zuvor angekündigten Produktivitätsprogramms werden im Bereich Oberflächen nun 800 Stellen abgebaut.
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Milliarden-Übernahme in Schweizer Industrie
Aus Tagesschau vom 31.01.2014.
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Während sich der Bereich Kunstfaser bald wieder erholen dürfte, haben die negativen Auswirkungen in der Oberflächentechnik zwar später eingesetzt, dürften dafür aber das Geschäft nachhaltiger bremsen. Der Konzern plant als Reaktion Kostensenkungen und einen Stellenabbau.

Der Stellenabbau werde länderübergreifend durchgeführt, teilt das Unternehmen mit. Das Geschäft mit Oberflächenlösungen ist beim Auftragseingang um 14 Prozent und beim Umsatz um 12 Prozent zurückgegangen – gesamthaft ging der Umsatz laut einer Mitteilung im ersten Quartal um 15 Prozent auf 529 Millionen Franken zurück.

Die Schwäche im Sektor Automobil sei durch die Coronakrise noch verstärkt worden, und der Shutdown in China habe in der Lieferkette zu Unterbrüchen geführt. Auch die Flugzeugindustrie sei mit einem noch nie dagewesenem Stillstand konfrontiert.

SRF4 News, 05.05.2020, 08:00;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Ein seit Jahren im roten drehender wuchernder Wirtschaftswahn korrigiert sich gerade selber. Die Umstände mägen da und dort schmerzhaft sein. Auf lange Sicht dürfte das alles heilsam sein.
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  • Kommentar von Beat Kessler  (KLERUS)
    Genau in dieser Phase sollte der Staat anstehende Entwicklungsprogramme in Angriff nehmen. Zum Beispiel ein gigantisches Programm in den ökologischen Umbau zu erneuerbaren Energien! Der Eine meint jetzt dass wir uns dies nicht leisten können, aber er irrt. Geld verbrennt nicht wenn man es ausgibt, im Gegenteil es zirkuliert innerhalb der Binnenwirtschaft. Damit könnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Arbeitsstellen sichern und dafür saubere Luft erhalten usw.. MfG
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    1. Antwort von marc rist  (mcrist)
      @BK: Der ökologische Umbau ist an seine Grenzen gestossen. Selbst in Bern erkennt man das langsam, wenn auch widerstrebend. Für einige Zeitgenossen ist diese Erkenntnis etwas schwerer verdaubar, andere wiederum verfielen glücklicherweise nie in einen weltfremden Ökotaumel.
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    2. Antwort von Beat Kessler  (KLERUS)
      @rist: Erklären sie mir bitte warum der ökologische Umbau an seine Grenzen stösst? Aber bitte nicht polemisch, sondern mit technischen und sachlichen Argumenten! Wenn die Erbauer der Eisenbahnen so argumentiert hätten, wäre die USA erschlossen worden? Wenn die Reformer des Liberalismuses so argumentiert hätten, wären wir heute eine Demokratie? Die früheren Sklavenhalter argumentierten, dass mit der Abschaffung die Ökonomie zusammengebrochen wäre, ist sie aber nicht! MfG
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