- Valiant baut im Rahmen eines Rentabilitätsprogramms 80 Vollzeitstellen ab.
- Die Bank habe im Rahmen der 2025 gestarteten «Strategie 2029» ein Programm zur Erhöhung der operativen Effizienz gestartet, teilt Valiant mit.
- Zudem stellt das schweizweit tätige Finanzinstitut bereits die Weichen für die Nachfolge an der Führungsspitze.
Die Bank plant Kosteneinsparungen von «mindestens 15 Millionen Franken» sowohl beim Personal- wie auch beim Sachaufwand. Man schaffe damit den Spielraum für zukünftiges Wachstum, wird CEO Ewald Burgener in der Mitteilung zitiert.
Die Umsetzung der Reduktion von 80 Vollzeitstellen erfolge schrittweise im Laufe der nächsten zwei Jahre und solle möglichst über natürliche Fluktuation erfolgen, heisst es weiter.
VR-Präsident tritt 2028 nicht mehr an
Verwaltungsratspräsident Markus Gygax wird gemäss Mitteilung an der Generalversammlung 2028 nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Als sein Nachfolger ist der heutige CEO Ewald Burgener vorgesehen.
Burgener wird nun auf die Generalversammlung 2027 hin sein Amt als CEO abgeben und soll in der Folge vorerst für ein Jahr als einfaches Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt werden. Die Nachfolgeregelung des CEO ab Mai 2027 werde nun umgehend angegangen.
Keine Änderungen im Filialnetz
Burgener zufolge sind derzeit keine Änderungen im Geschäftsstellennetz geplant. «Die lokale Verankerung und die Kundennähe sind für unser Geschäftsmodell zentral», betonte er. Allerdings werde das Geschäftsstellennetz laufend überprüft: Sollte Valiant daran Veränderungen vornehmen, werde die Bank diese «proaktiv kommunizieren».
Die neuen Geschäftsstellen in der Ostschweiz, im Raum Zürich und der Nordwestschweiz würden sich derweil «gemäss den Erwartungen» entwickeln, sagte Burgener weiter. Man gebe den neu eröffneten Filialen fünf Jahre Zeit, um sich zu entwickeln und rentabel zu werden: «Wir sind da absolut auf Zielkurs.» Valiant hatte in der vergangenen Strategieperiode 2020 bis 2024 geografisch stark expandiert und schweizweit insgesamt 14 neue Geschäftsstellen eröffnet.
Gewinn gesteigert
Im Jahr 2025 hat Valiant den Konzerngewinn um 2.9 Prozent auf 154.7 Millionen Franken gesteigert. Die Aktionäre profitieren von einer Dividendenerhöhung um 20 Rappen auf exakt 6 Franken pro Aktie. Zudem will die Bank im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms über drei Jahre eigene Aktien in der Höhe von maximal 75 Millionen Franken zurückkaufen.