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Fast kein Gewinn mehr Nissan streicht 12'500 Stellen

  • Der skandalgeschüttelte Autobauer Nissan will wegen seiner Absatzprobleme bis 2022 weltweit rund 12'500 Stellen abbauen.
  • Um die Kosten zu senken, werde die Produktionskapazität um zehn Prozent verringert, teilte der japanische Konzern mit.
  • Betroffen seien insgesamt 14 Werke. Ziel sei es, die Auslastung der Fabriken von 69 Prozent im vergangenen Jahr bis 2022 auf 86 Prozent zu steigern.
Legende: Video Aus dem Archiv: Chef von Renault-Nissan verhaftet abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
Aus Tagesschau vom 19.11.2018.

Im ersten Quartal machte die Nummer zwei in Japan nach Toyota fast keinen Gewinn mehr. Das Ergebnis belief sich auf umgerechnet 13 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang des Nettogewinns von über 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem das Nordamerika-Geschäft, wo sich Nissan mit der Konkurrenz eine Rabattschlacht liefert, trug zum schlechten Ergebnis bei.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, werde die Produktpalette um mindestens zehn Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2022 verkleinert, teilte der Konzern weiter mit. Man werde sich künftig auf globale Kernmodelle und regional strategische Modelle konzentrieren.

Nissan leidet zudem unter dem Skandal um den in Japan wegen Finanzbetrugs unter Anklage stehenden Ex-Verwaltungsratschef Carlos Ghosn, dem Ex-Chef des langjährigen französischen Partners Renault.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Dies ist ein typisches Resultat wenn unbefaehigte über fadenscheinige Anklagen (vielleicht, aber nur vielleicht berechtigt) eingreifen und den Markt beeinflussen wollen. Das Debakel kann sich sehr schnell volziehen. Scheinbar ging es um einige Millionen?! Was nun bevorsteht sind Verluste in Milliardenhoehe, Beschaedigung der Volkswirtschaften, Arbeitslosigkeit (die wird irgendwie kaschiert). Staatsverwaltungen koennen doch keine Fehler begehen?!?!.
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  • Kommentar von Helmut Hohenberger  (Hzagato)
    Was hat denn Nissan Neues geschaffen?
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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Im Geschaeft geht es immer um Vertrauen. Dieses wurde schwer beschaedigt durch Japan und Frankreich wegen der Verhaftung und Anklage des Carlos Ghosn. Anklage ja, aber keine Vorlage von stichhaltigen Beweisen. 4 Monate Gefaengnis ohne Verurteilung. 4 Monate ohne Anwalt für Carlos Ghosn. Sofortiger Versuch von Frankreich Renault mit Fiat zu verheiraten. Gescheitert durch die Familie Agnelli, Mehrheitseigner von Fiat. Das Vertrauen ist weg.
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Es wurde durch Ghosn beschädigt, aller Voraussicht nach. Nicht durch die Länder.
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    2. Antwort von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
      Herr br.Anklage gegen Ghosn ja. Schuldbeweis nein. Uebrigens die Jap.Nationalbank hat seit 30 Jahren 0 Zins und hat damit grosse Teile der Wirtschaft zerstoert. Man spricht von Kauf durch die JNB von bis zu 80% der Bonds und Aktien jap. Gesellschaften. In den 30 Jahren ist die Kaufkraft des Volkes 20% gefallen. Vertrauen sieht anders aus. Was Frankreich anbelangt....in Japan war die Beteiligung von Renault an Nissan ein Dorn im Fleisch.
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