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Beim Detailhandel trifft es die Branchen unterschiedlich
Aus Tagesschau vom 02.06.2020.
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Folgen der Coronakrise Umsätze im Detailhandel brechen massiv ein

  • Der Detailhandel hat im April massiv unter der Corona-Pandemie gelitten. Im Vergleich zum Vorjahr brach der Umsatz um 19.9 Prozent ein, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt.
  • Gegenüber dem Vormonat März sind die realen (d.h. unter Berücksichtigung der Teuerung) Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 14.7 Prozent zurückgegangen.
  • Besonders stark waren die Einbussen im Vorjahresvergleich im Nicht-Nahrungsmittelsektor. Dort wurde ein reales Minus von 40.2 verzeichnet.
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Aus dem Archiv: Lockerung im Detailhandel
Aus Tagesschau vom 11.05.2020.
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Innerhalb des Bereiches «Non-Food» mussten die Unterkategorien «sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)» mit rund -56 Prozent und «sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf» mit -46 Prozent noch deutlich grössere Rückschläge hinnehmen.

Kurzeinschätzung: Onlinehandel hat nicht übermässig profitiert

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Dass die Detailhandelsumsätze im April um rund 20 Prozent einbrechen, ist von Experten erwartet worden. Doch es fällt auf, dass im Nicht-Lebensmittelbereich die vielen zusätzlichen Onlineverkäufe den Einbruch im stationären Handel bei weitem nicht wettmachen konnten.

Im sogenannten Non-Food Bereich gab es nämlich insgesamt ein Minus von rund 40 Prozent. Der Onlinehandel bei Kleidern, Schuhen, Haushaltgeräten und anderen Non-Food Artikeln macht in der Schweiz erst 17 Prozent aus.

Die Zahlen zeigen also, dass Onlinehändler in der Schweiz nicht übermässig vom Lockdown profitiert haben – vor allem Online-Kleiderläden und -Schuhläden nicht. Dies unter anderem auch, weil die Kundinnen und Kunden während dem Lockdown zurückhaltender waren mit Einkäufen.

(Denise Joder-Schmutz)

Positive Umsatzzahlen verbuchen konnten die Branchen «Marktstände, Versand und Internethandel» (real +23 Prozent) sowie «Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik» (real +12.1 Prozent).

Eine Zunahme verbuchte im Vorjahresvergleich auch der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren (real +3.5 Prozent).

SRF 4 News, 02.06.2020, 09:00 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Die Krise zeigt schonungslos auf, wieviel Unnötiges früher gekauft worden ist.
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  • Kommentar von Esther Tanner  (Esther Tanner)
    ich finde es nicht gut, das gleich gejammert wird, wenn man nicht einen mehrstelligen Millionen Jahresumsatz hat. Früher war es mal eine Dienstleistung... jetzt zum oft nur noch Gaunerei... nicht alle!!!! aber zu viele!!!
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Der Detailhandel hat massiv unter der Corona-Pandemie gelitten. Anstatt alles über Online zu kaufen und Amazon u.a. noch reicher zu machen, wäre es Zeit unseren eigenen Wirtschaftsstandort wieder zu bevorzugen. Jeder Franken der in der Schweiz ausgegeben wird ist wichtig für unsere Wirtschaft und für jeden Arbeitnehmer, damit er/sie ihre Stelle behalten kann. Das Virus wird wohl verschwinden – aber was die Wirtschaft so sehr lähmt ist die Ungewissheit, wie weiter? Es droht ein Teufelskreis.
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