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Fiat Chrysler und PSA streben Fusion an
Aus HeuteMorgen vom 31.10.2019.
abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
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Fusion angekündigt PSA und Fiat Chrysler wollen globalen Auto-Giganten bilden

  • Der Verwaltungsrat von PSA gab bereits am Mittwochabend grünes Licht für eine Fusion.
  • Der neue Verbund käme laut Branchenangaben auf einen Absatz von rund neun Millionen Fahrzeugen pro Jahr.
  • Fiat Chrysler wollte sich zuvor bereits mit dem französischen Hersteller Renault verbinden.
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Neue Fusion in Autobranche
Aus Tagesschau vom 31.10.2019.
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PSA und Fiat Chrysler (FCA) hatten zuvor lediglich Gespräche bestätigt, ohne dabei Details zu der beabsichtigten Fusion mitzuteilen. Die französische Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye signalisierte, der französische Staat sei als wichtiger PSA-Anteilseigner aufgeschlossen: «Die Konsolidierung in dieser Branche ist ein Ziel, das von den Herstellern in diesem Sektor und dem Staat geteilt wird», sagte sie.

Geteilte Leitung

Der Verbund der beiden Hersteller wäre an der Börse rund 50 Milliarden Dollar wert. Grösser wären nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund.

Peugeot-Chef Carlos Tavares soll den Konzern laut «Wall Street Journal» als Vorstandschef führen. Der FCA-Verwaltungsratsvorsitzende John Elkann – Enkel des langjährigen Fiat-Bosses Giovanni Agnelli – würde diese Rolle auch bei dem neuen Unternehmen einnehmen.

Die Aktien von FCA gingen in Mailand kräftig nach oben, die PSA-Papiere stiegen in Paris.

Weniger Glück bei Renault

PSA führt neben Opel die Marken Peugeot, DS und Citroën. Fiat Chrysler hat die Marken Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, Lancia oder Maserati unter seinem Dach.

Fiat Chrysler wollte sich zuvor bereits mit dem französischen Hersteller Renault verbinden und den weltweit drittgrössten Autohersteller formieren. Die Gespräche scheiterten jedoch. Nach monatelangen Verhandlungen zog Fiat Chrysler im Juni seine Offerte für einen Zusammenschluss zurück.

Fusion PSA Fiat Chrysler

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Neben der für viele Anleger eine positive Nachricht aber es wird sich zeigen dass es auch viele Verlierer geben wird, weil wahrscheinlich tausende Arbeitsstellen gestrichen werden, da es sonst eine Überkapazität in der Produktion und in der Verwaltung geben wird. Es lassen wieder einmal die Angestellten Federn.
  • Kommentar von N. Schmid  (Schmid)
    Da Fiat-Chrysler bis anhin noch nicht viel in die Elektrifzierung ihres Angebots investiert hat, ist die Aquisition von Peugeot wohl ein weiser Entscheid. Übrigens, GM, Daimler, BMW und selbst Tesla haben ebenfalls einen Börsenwert von über 50 Mrd USD.
    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      In dieser Hochzeit steckt mehr Hoffnung als etwas anderes. Erinnert mich an die Hunter Strategie von Swissair. Viele Kranke machen keinen Gesund!
  • Kommentar von wolf gir  (lefti)
    Wieder Automarken die sich aufgeben, denn durch Chrysler wird der Einfluss der US Systeme zu gross
    Also kann van bald nur noch Asiaten kaufen