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Fusionsgerüchte Medienberichte: UBS und CS sollen Fusion planen

  • Die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse wollen sich laut einem Medienbericht zusammenschliessen.
  • UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber plane zusammen mit CS-Präsident Urs Rohner eine Fusion, schreibt das Finanzportal «Inside Paradeplatz».
  • Das Projekt heisse Signal heisst es dem Bericht zufolge aus dem Innern der beiden Grossbanken.
  • Weber sei dahinter die treibende Kraft und habe mit Finanzminister Ueli Maurer darüber gesprochen, sagte eine Auskunftsperson laut dem Portal.
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Archiv: UBS/CS – Wer gewinnt in Sachen Leistung und Reputation?
Aus ECO vom 14.10.2019.
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Auch die Finanzmarktaufsicht Finma sei im Bilde über Webers Pläne. Anfang 2021 soll die Fusion vereinbart werden, Ende 2021 würde die Schweiz einen neuen Finanzriesen haben.

Eine zweite Quelle berichtet laut «Inside Paradeplatz» vom Berater McKinsey – seit Jahren Berater bei beiden Grossbanken: Bei diesem heisse es, man sei an etwas, das alles Bisherige auf dem Finanzplatz in den Schatten stellen würde.

Insgesamt knapp 120'000 Mitarbeiter

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Die UBS beschäftigt – gerechnet in Vollzeitstellen – weltweit knapp 70'000 Mitarbeiter, die CS gut 48'000. Die Erträge erreichten bei der UBS im vergangenen Jahr fast 29 Milliarden US-Dollar mit einem Gewinn von 4,3 Milliarden. Die CS nahm 22,5 Milliarden Franken ein und verdiente daran 3,4 Milliarden.

Während bei der Credit Suisse seit Anfang Jahr der Schweizer Thomas Gottstein Chef der Bank ist, steht bei der UBS gerade ein Wechsel bevor. Der seit 2011 amtierende langjährige CEO Sergio Ermotti tritt Ende Oktober ab und sein Nachfolger ist Ralph Hamers, der von der niederländischen ING Group kommt.

Weber selbst will früheren Angaben zufolge noch bis ins Jahr 2022 Präsident bleiben. Entscheidend für seine weiteren Pläne sei allerdings, ob sich die UBS in einer guten Position für die Übergabe des Amts befinde, hatte er einmal gesagt.

Weber treibe seine Fusionspläne mit Hochdruck voran, sagte die Auskunftsperson. Weber würde mit vielen über sein Vorhaben reden. Deshalb mache die angestrebte Fusion seit Wochen die Runde. Ein Sprecher Webers sagte, man kommentiere Gerüchte nicht.

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53 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Dann waere ich "draussen"... Diese Fusion braucht niemand ausser Die die eh schon zuviel haben!!!
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Franz NANNI: Wenn Unternehmen jedes Mal jeden fragen müssten, bevor sie etwas tun, dann wären wir immer noch beim von Hand geschriebenen Sparbüchlein.
  • Kommentar von René Widmer  (Widmer)
    Die Schweiz ist zu klein für eine relevante grössere Fluggesellschaft. Ähnlich verhält es sich mit den beiden Banken. Eine davon genügt. Leider wird das den Steuerzahler viel Geld kosten, da rund die Hälfte der Arbeitsplätze von CS und UBS verschwinden werden. Global sind CS und UBS vereint dann sicher stärker als heute.
  • Kommentar von Daniel Bachmann  (@danibachmannch)
    So eine Super Bank wäre gut für die Schqeiz, die dann international mithalten kann, ansonsten werden unsere relativ billigen Grossbanken von grösseren ausländische Banken aufgekauft und dann ist es keine CH Grossbank mehr gibt in 2030.
    1. Antwort von Paula Studer  (Paula Studer)
      @Bachmann Schauen Sie mal, wer grosse Aktienanteile der beiden Banken hat, dann werden Sie sehen, dass diese schon lange nicht mehr "nur" den Schweizern gehören. Im Gegenteil. Und wenn es dann einen Crash geben sollte - was wir alle nicht hoffen - dann sind wir Steuerzahler wieder dran mit Retten, da ja dann nach einer allfälligen Fusion die Superbank mehr als nur "to-big-to-fail" wäre. Wir würden also den ausländischen Aktionären wieder auf die Beine helfen. Möchte ich ehrlich gesagt nicht.