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Gefrässiger Onlinehandel Erotikhändler «Beate Uhse» meldet Insolvenz

  • Die Beate Uhse AG hat mit einer Investorengruppe keine Einigung über eine Finanzierungsaufnahme erzielen können, wie das Unternehmen mitteilt.
  • Deshalb hätte eine geplante Restrukturierung der Anleihe nicht mehr umgesetzt werden können – und eine Zahlungsunfähigkeit sei nicht mehr abzuwenden.
  • Das Schweizer Erotikunternehmen Magic X ist nicht betroffen. Seit 2005 ist es von Beate Uhse unabhängig.

Eine Umschuldung von Verbindlichkeiten in der Höhe von 30 Millionen ist gescheitert, die Einigung mit den Gläubigern geplatzt.

Wie das Unternehmen betont, betreffe die Insolvenzanmeldung ausschliesslich die Beate Uhse AG in ihrer Funktion als Holding. Für die Tochtergesellschaften der Beate Uhse AG werde keine Insolvenz beantragt.

Erst pleite – dann sanieren

Beate Uhse steckt schon länger in finanziellen Schwierigkeiten. Nicht zuletzt wegen des immer stärker werdenden Online-Handels ist die Zahl der Filialen in den vergangenen Jahren stark geschrumpft.

Konzernleiter Michael Specht zeigt sich dennoch zuversichtlich. Das Insolvenzverfahren solle eine Sanierung der Unternehmensgruppe ermöglichen.

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