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EZB stockt Corona-Notprogramm auf
Aus Echo der Zeit vom 04.06.2020.
abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
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Geldpolitik in der Coronakrise Europäische Zentralbank weitet Hilfe um 600 Milliarden Euro aus

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) lockert mit Blick auf die Coronakrise die bereits grosszügige Geldpolitik.
  • Die Bank stockt das Pandemie-Notfall-Wertpapierkaufprogramm (Pepp) von derzeit 750 Milliarden Euro um weitere 600 Milliarden auf.
  • Den Leitzins im Euroraum beliess der EZB-Rat auf dem Rekordtief von null Prozent, wie die Notenbank mitteilte.

Angesichts des Konjunktureinbruchs im Zuge der Corona-Pandemie erhöht die EZB das Volumen für Anleihenkäufe von bislang 750 Milliarden auf

1.35 Billionen Euro. Wie die EZB nach ihrer geldpolitischen Sitzung weiter mitteilte, soll das bislang bis Jahresende terminierte sogenannte Pandemic Emergency Purchase Programme – kurz Pepp – bis mindestens Ende Juni 2021 verlängert werden.

Den Leitzins liessen die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde unverändert bei null Prozent. Ihren Einlagensatz hielt die EZB auf dem bisherigen Niveau von minus 0.5 Prozent. Damit müssen Banken weiterhin Strafzinsen zahlen, wenn sie bei der Euro-Notenbank überschüssige Gelder parken.

SRF 4 News, 04.06.20, 14.00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Und der Ballon wird immer grösser und grösser...Und die Hülle darum immer dünner und dünner...
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  • Kommentar von Ali Cavuldak  (Komplotte)
    Woher hat die EZB dieses Geld? Wer erlaubt dieses Vorgehen? Einfach aus dem nichts 600 Milliarden Drucken? Wenn dass so ist, warum bieten dann die (Nationalbanken, Zentralbanken usw.) nicht z.B. den Wert des gesamten Ölvorkommens an alle sämtlichen Ölfirmen an, im Gegenzug wird kein Petrol mehr gedrillt? 1.35 Billionen werden einfach so für die wieder Reanimierung der Wirtschaft gedruckt aber nicht für den Weltfrieden oder den Klimaschutz?
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    1. Antwort von Vale Nipo  (VNxpo)
      Haben Sie schon einmal etwas von Staatsanleihen gehört?
      Das sind Transaktionen die mit Wertpapieren abgehalten werden, die über eine gewisse Laufzeit verfügen. Im Laufe der Zeit wird ein Wert in Prozenten sukzessive zurückbezahlt. Das gleiche läuft auch bei der Schweizer Nationalbank so. Also mit dem Repo-Zinssatz.
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    2. Antwort von Mike Steiner  (M. Steiner)
      Fein. Geld drucken entwertet den Euro noch mhr. Einkaufen im ausland wird also noch günstiger und mildert unsere eigene Talfahrt. Danke, EZB.
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