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Gerüchte bestätigt Sunrise streckt die Fühler nach UPC aus

Legende: Audio Liberty Global will Kabelnetz-Tochtergesellschaften verkaufen abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
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  • Das Telekomunternehmen Sunrise hat auf Spekulationen reagiert und Gespräche über eine mögliche Übernahme von UPC Schweiz bestätigt.
  • Es werde aber nur zu einer Übernahme kommen, wenn diese strategisch überzeuge und Wert für die Aktionäre schaffe.
  • Am Wochenende hatte die «Financial Times» unter Berufung auf gut informierte Quellen darüber berichtet.

Der Schweizer Telekomanbieter Sunrise verhandelt mit Liberty Global über den Kauf der Tochtergesellschaft UPC Schweiz. Es gebe aber noch keine Gewissheit, dass es tatsächlich zu einer Transaktion komme, teilte Sunrise am Dienstagabend mit.

Sollte es zu einem Deal kommen, werde das Unternehmen an der bisherigen Ausschüttungspolitik festhalten. Die «Financial Times» hatte kürzlich berichtet, Sunrise befinde sich in fortgeschrittenen Verhandlungen für eine Übernahme von UPC. Experten zufolge könnte UPC Schweiz sechs bis sieben Milliarden Franken wert sein.

Gefragte Sunrise-Wertpapiere

Die Sunrise-Aktie notierten am Vormittag nach einem zögerlichen Start deutlich fester. Die Aktien standen gegen 10.30 Uhr mit rund 2 Prozent im Plus – bei 80.30 Franken.

Im Zuge der Spekulationen hatte am Montag eine Sprecherin des Sunrise-Grossaktionärs Freenet der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, Freenet halte eine Konsolidierung des Sektors für richtig, würde einen möglichen Deal prüfen und eine Zustimmung sei nicht ausgeschlossen. Freenet kontrolliert knapp ein Viertel der Sunrise-Aktien.

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