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Andréa Maechler über mögliche Interventionen
Aus ECO vom 07.11.2016.
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Wirtschaft Gewinnt Trump, greift die SNB am Finanzmarkt ein

Wie bereits bei der Brexit-Abstimmung wappnet sich die Schweizerische Nationalbank für den Ernstfall. Würde Donald Trump amerikanischer Präsident, wären Turbulenzen an den Finanzmärkten vorprogrammiert. Im «ECO»-Studio sagt SNB-Direktoriumsmitglied Andréa Maechler: «Wir stehen bereit.»

Bereits im Vorfeld der Brexit-Abstimmung hat die SNB mitgeteilt, dass sie bei Unsicherheiten intervenieren würde, um den Franken zu schwächen. Ein ähnliches Szenario spielt sich auch jetzt im Vorfeld der US-Wahlen wieder ab.

Bei einem Wahlsieg von Donald Trump könnte es an den Finanzmärkten zu starken Verwerfungen kommen. Dies würde tendenziell eine Flucht in den sicheren Hafen des Frankens begünstigen und den Franken stärker machem, was die Nationalbank unter allen Umständen verhindern will. Erste Anzeichen dazu konnte man letzte Woche beobachten, wo der Franken zum Euro wieder bei 1,07 notierte.

Mein Team ist bereit
Autor: Andréa MaechlerMitglied des Direktoriums der SNB

Nationalbank-Direktoriumsmitglied Andréa Maechler bestätigt im Gespräch mit «ECO», dass sie im Fall eines Wahlsiegs von Donald Trump reagieren würde. «Ich werde natürlich keine Aussagen machen über mögliche Resultate oder auch Auswirkungen auf den Schweizer Franken oder die Finanzmärkte. Die Unsicherheiten sind gross. Was ich aber sagen kann: Wie bei der Brexit-Abstimmung – wir stehen bereit. Mein Team ist bereit. Und die Nationalbank wird da sein, um, wenn nötig, einzugreifen an den Devisenmärkten.»

Andréa Maechler in «ECO»

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Die Genferin leitet das III. Departement der Schweizerischen Nationalbank. Im ersten grossen TV-Interview spricht sie zudem über die Anlagepolitik der SNB und rechtfertigt die Negativzinsen. Zum Gespräch.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Also Team macht euere Arbeit nun !
  • Kommentar von M. Jaeger  (jegerlein)
    "Die Schweizerische Nationalbank ist in wenigen Jahren zu einer der grössten Investorinnen der Welt herangewachsen"... schön wäre es. Das meiste was die zusammenkaufen sind Obligationen von äusserst hoch verschuldeten Staaten und deren Devisen die nichts wert sind weil sie niemand anders kaufen will als die SNB. Viel gescheiter wäre es, in Qualitätsfirmen zu investieren und Bodenschätze zu kaufen. Thyssen war nie bankrott Deutschland war es im gleichen Zeitraum mehrfach zum Beispiel.
    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      Ziel der Devisenkäufe ist ja nicht unbedingt Gewinn, sondern man will die Devisenmärkte beeinflussen. Wenn die SNB beispielsweise Euro kauft, dann tut sie das, um den Franken relativ zum Euro zu schwächen, weil das der Wirtschaft hilft.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Was passiert, wenn Hillary gewinnt? Ich bin gespannt.