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Wirtschaft Gute Aussichten für den Schweizer Detailhandel

Nach einem harzigen 2013 steht der Schweizer Detailhandel vor einem besseren Jahr. Die Umsätze sollen zulegen. Der Grund: die Zuwanderung und allgemein spendierfreudigere Konsumenten.

Legende: Video Kein «berauschendes Weihnachtsgeschäft» abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 08.01.2014.
Passantinnen und Passanten nutzen den verkaufsoffenen Sonntag, um in der Zürcher Innenstadt Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Die Aussichten im Detailhandel sind für 2014 gut. (keystone)
Legende: Mit Einkaufs-Miesmachern wie dem langen Winter 2013 rechnen die Unternehmer für dieses Jahr nicht. Keystone

Gemäss einer Studie der Credit Suisse dürften die Umsätze dieses Jahr um 1,5 Prozent zulegen, nachdem sie 2013 lediglich um 0,5 Prozent gewachsen waren. Anhand der besseren Aussichten im In- und Ausland gehen die Studienverfasser von einer allgemein besseren Konsumentenstimmung aus. Aber auch die anhaltende Zuwanderung trägt ihren Teil zu den guten Aussichten bei.

Miesmacher fallen weg

Der Einkaufstourismus im grenznahen Ausland dürfte voraussichtlich auf sehr hohem Niveau stagnieren. Vergangenes Jahr galt er noch als Bremsfaktor. Schweizer haben rund 4,5 Milliarden Franken über der Grenze ausgegeben – ohne Online-Shopping und Geschäftsreisen. Weitere «Miesmacher» sollen ebenfalls wegfallen: 2013 drückte beispielsweise der miserable Frühling auf die Einkaufslust auf Sommerkleider.

Auch die Fussballweltmeisterschaft habe durchaus das Potenzial, die Konsumentenstimmung kurzfristig zu erhöhen, so die Studie. Detailhändler und Zulieferer zeigen offenbar ebenfalls Zuversicht für das neue Jahr. Drei Viertel der Unternehmen planen mit einem höheren Umsatz und mehr Gewinn.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Lena Meier, Aarau
    Äh, wieso soll denn 2013 im Vergleich zu den Hoffnungen für 2014 harzig gewesen sein, hatten wir denn da noch keine Zuwanderung? Leute, wir sollten so langsam aber sicher die Optik ändern: immer wenn der Konsum sinkt es dies Anlass zu Freude aber sicher nicht wenn wir noch mehr sinnlos konsumieren als zuvor. Es gibt bereits zahlreiche Leute geben, die ihre Kleider nicht mehr waschen sondern gleich wegwerfen... Wir konsumieren uns in den Abgrund.
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  • Kommentar von Marlene zelger, 6370 Stans
    Man muss die Ausdauer und die Hartnäckigkeit der Gräber schon bewundern, die mit voller Kraft nach immer neuen Argumenten graben, womit sie die SVP Einwanderungsinitiative zu bodigen versuchen und stattdessen die Zuwanderung glorifizieren. Übrigens: Die Einkaufslust auf Sommerkleider blieb trotz des schlechten Frühlings 2013 intakt: Sie - auch jene der eingewanderten EU Bürger!! - verlagerte sich einfach ins grenznahe Ausland, Bitte, ihr Statistiker, haltet das Volk doch nicht für blöd!.
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  • Kommentar von M. Haener, Büsserach
    Wo bleibt der Scan für kaufsüchtige und ihre Dealer, sind nicht 95% der Bevölkerung zwanghaftem Konsum verfallen..?
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