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Seco: «Note 5,25 für die Schweiz»
Aus News-Clip vom 18.03.2014.
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Wirtschaft Gute Aussichten für Schweizer Wirtschaft

Das Staatssekretariat für Wirtschaft prognostiziert der Schweizer Wirtschaft ein Wachstum von 2,2 Prozent für das laufende Jahr. Die Auswirkungen der Einwanderungsinitiative und die fragile Lage im Euroraum stellen aber ein Risiko dar.

Ein Mann auf einer Baustelle.
Legende: Dank dem Wirtschaftswachstum steigt auch die Zahl der Beschäftigten stetig. Keystone

Die Schweizer Wirtschaft darf auch im laufenden Jahr 2014 mit einem stabilen Wachstum rechnen. Das zeigen die Frühjahrsprognosen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco).

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) dürfte laut den Ökonomen des Bundes in diesem Jahr um 2,2 Prozent wachsen. Damit hat das Seco seine Prognose von vor drei Monaten minimal gesenkt. Damals rechnete man noch mit einem Wachstum von 2,3 Prozent. Im Jahr 2015 dürfte das BIP laut dem Seco um 2,7 Prozent zunehmen.

Wachstum im Aussenhandel

Generell sei eine Verbesserung in der Weltkonjunktur zu beobachten. Dies führe wieder vermehrt zu positiven Impulsen durch den Aussenhandel.

Auch für die Ausfuhren von Dienstleistungen, wie Tourismus und übrige Dienstleistungen, ist für dieses und nächstes Jahr mit Zuwachs zu rechnen, so das Seco weiter.

Diese Entwicklungen sollten sich auch im Arbeitsmarkt niederschlagen. Die Ökonomen des Bundes rechnen mit einem sukzessiven Rückgang der Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent im Jahr 2013, auf 3,1 Prozent im laufenden Jahr und auf 2,8 Prozent 2015.

Risiken im Euroraum

Risiken für die Schweizer Wirtschaft sieht das Seco in der Annahme der Einwanderungsinitiative. Eric Scheidegger, Leiter Wirtschaftspolitik im Seco, spricht von einem «Prognoserisiko»: «Wir kennen die Folgen der Umsetzung noch nicht. Wie wird kontingentiert, und wie reagiert die EU?»

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Viel werde davon abhängen, wie lange diese Unsicherheit anhalte. Es sei nicht auszuschliessen, dass eine lange Unsicherheit zu einem «Investitions-Rückstau» führen könne, sagt Scheidegger. Doch das sei Spekulation.

Ein weiteres Risiko stellt laut den Ökonomen des Seco der Euroraum dar. Die Erholung, vor allem in den südlichen Ländern, stehe immer noch auf wackligen Füssen. Rückschläge bei den Wirtschaftsreformen könnten an den Finanzmärkten für Verunsicherung sorgen und im schlimmsten Fall zu einem Wiederaufflackern der Schuldenkrise.

Auch die aktuelle Krise in der Ukraine stellt einen schwer abschätzbaren Risikofaktor dar, der im Fall eines kriegerischen Konflikts die internationale Energieversorgung beeinträchtigen könnte.

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Regelmässig veröffentlichen Institute ihre Prognosen. Wozu dienen diese? Wirschaftsredaktor Reto Lipp gibt Anworten. mehr

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Kramer , ZH
    Hoffentlich sind diese schönen Wachstums-Zahlen vom SECO nicht auch gekauft oder mit Tickets gefügig gemacht....
  • Kommentar von Hans Haller , Kölliken
    Solche Zahlen sind wie immer nur Augenblicks-Aufnahmen, die sehr schnell wieder in die andere Richtung drehen können. - Abwärts geht's leider schnell und einfacher, als aufwärts, damit tut man sich weit schwerer.
    1. Antwort von P. Bürger , Schaffhausen
      Herr Haller, weshalb immer so negativ? Natürlich ist das eine Momentaufnahme, ist ja auch nicht anders dargestellt, oder? Auch sie profitieren doch von der prosperierenden Wirtschaft. Seien wir doch dankbar, dass unsere Wirtschaft floriert. Natürlich bin ich auch für nachhaltiges, gesundes Wachstum. Deshalb verstehe ich ihr Votum nicht. Was wollen sie uns hier damit sagen? Weshalb sind sie so unglücklich & unzufrieden? Ich lese hier nie etwas Gutes, was sie erfreuen könnte.
  • Kommentar von P. Bürger , Schaffhausen
    Ich wünschte mir,dass in den Kaderschmieden Vernunft einkehrt & die jungen, angehenden Manager nicht nur auf uferloses Wachstum getrimmt werden.Viel mehr würde ich auf gesundes,kontrolliertes Entwickeln einer Firma setzen.Nicht derjenige Manager ist der Beste,der nach China auslagert & hier schliesst,sondern derjenige,der es versteht die Wertschöpfung mit den eigenen Mitarbeitern in würdiger Art & Weise zu steigern.So sind alle zufrieden & das Know how bleibt hier! Manager begreifen das nicht!