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Handel mit Grossbritannien Was beschäftigt am 100-Jahr-Jubiläum?

  • Die Britisch-Schweizerische Handelskammer feiert ihr 100-jähriges Bestehen.
  • Der Handel mit Waren zwischen den zwei Ländern für nach dem Ausstieg Grossbritanniens aus der Europäischen Union weitgehend geklärt.
  • Grossbritannien verlässt die Europäische Union Ende Januar.

Jane Owen, die Botschafterin Ihrer Majestät in Bern, ist sehr zufrieden mit der bilateralen Übereinkunft was die Handelsbeziehung zwischen Grossbritannien und der Schweiz anbelangt. In Zeiten des Brexits solle der grösste Teil des Warenhandels genau wie bisher weitergeführt werden. «Es wird keine zusätzlichen Zölle oder sonstige Tarife geben», sagt Owen.

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Jane Owen über die Handelsbeziehung Schweiz-Grossbritannien nach dem Brexit.
Aus News-Clip vom 16.01.2020.
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Die britisch-schweizerische Handelskammer wurde vor 100 Jahren im Hotel Schweizerhof in Bern gegründet. Seit jeher sind die zwei Märkte wichtig füreinander. Gefeiert wurde dies heute in den Räumlichkeiten der Handelskammer in Zürich.

Wichtiger Handelspartner - auf beiden Seiten

Die Schweiz exportiert Waren im Gesamtwert von rund 11 Milliarden Franken auf die Insel. Die wichtigsten Exportgüter sind Edelsteine und Edelmetalle, gefolgt von Pharma-Produkten, Maschinen und Uhren.

Ähnlich sieht es beim Import in die Schweiz aus: Am häufigsten werden Edelmetalle und -steine importiert. Dies meistens in Rohform, um dann in der Schweiz veredelt zu werden. Die Schweiz importiert insgesamt Waren im Wert von knapp 26 Milliarden Franken aus Grossbritannien. Dazu zählen nebst dem Edelmetall auch Pharma- und Chemieprodukte sowie Fahrzeuge.

Die Finanzplätze sind wichtig

Doch Grossbritannien und die Schweiz verbindet nicht nur der Warenhandel. Die Finanzplätze London und Zürich geniessen einen ähnlich hohen Stellenwert in den jeweiligen Ländern.

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Jane Owen über die Finanzplätze Zürich und London.
Aus News-Clip vom 16.01.2020.
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Dort ist noch nicht alles geklärt: «Wir beginnen bereits zu prüfen, was wir tun können, um beispielsweise die gegenseitige Anerkennung bestimmter Vorschriften im Bereich der Finanzdienstleistungen zu verbessern», sagt Owen.

Hohe Erwartungen an die Migration

Doch nicht nur der Handel mit Waren und die Finanzplätze beschäftigt die Handelskammer - auch die Migration ist ein Thema. «Die Umstände für die Ein- und Ausreise zwischen der Schweiz und Grossbritannien müssen geklärt werden, beruhend auf der Migrations-Politik mit der EU.»

Botschafterin Owen hat hohe Erwartungen an ein allfälliges Abkommen: «Es soll den Fluss von Talenten zwischen Grossbritannien und der Schweiz verbessern.»

SRF Börse, 19:25 Uhr; zina/daed

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