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Legende: Video Nationalbank präsentiert die neue 1000er-Note abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.03.2019.
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Hauptelement Sprache Das ist die neue 1000er-Note

  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die neue 1000-Franken-Banknote präsentiert.
  • Hauptelement der Note ist laut SNB die Sprache beziehungsweise die kommunikative Schweiz.
  • In Umlauf kommt die Banknote am 13. März.

Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des Direktoriums, stellte die neue Banknote am Hauptsitz der SNB in Zürich vor. Sie ist mit 7 mal 15.8 Zentimetern etwas kleiner und kürzer als die bisherige 1000er-Note.

Kommunikative Symbole

Die Note ist wie ihre Vorgängerin violett. Auch bei ihr wurde wie bei den bisherigen neuen Banknoten das Grundelement von Hand und Globus umgesetzt.

Auf dem 1000er-Schein ist auf der Vorderseite ein Händedruck abgebildet, der für das persönliche Interagieren steht. Auf der Rückseite steht das Parlament symbolisch für die öffentliche Debatte.

Keine Personen mehr

Auf dem vorherigen 1000-Franken-Schein war ein Porträt des Schweizer Kultur- und Kunsthistorikers Jacob Burckhardt aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.

Die neue Banknotenserie bildet keine Persönlichkeiten mehr ab. Jede Note stellt gemäss SNB eine für die Schweiz typische Seite vor, die durch ein Hauptelement repräsentiert wird. Das Thema der neuen Serie lautet «Die vielseitige Schweiz».

Bargeld verliert an Beliebtheit

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Schweizerinnen und Schweizer setzen immer seltener auf Bargeld. Das beliebteste Zahlungsmittel ist neuerdings die Debitkarte (38,3%), wie eine Umfrage von Comparis ergab. Bei der gleichen Umfrage vor einem Jahr hatte Bargeld noch obenaus geschwungen.

Dieses folgt nun bei den beliebtesten Zahlungsmitteln auf dem zweiten Platz (36%). Auf dem dritten Platz landete die Kreditkarte (23,2%).

Erst eine Randerscheinung ist das Bezahlen via Smartphone (Apple Pay, Samsung Pay, Twint etc). Nur gerade 2,3 Prozent der gut 1000 Befragten bezeichneten dieses als ihr bevorzugtes Zahlungsmittel.

Die fünfte Banknote der neuen Serie kommt am nächsten Mittwoch, dem 13. März, in Umlauf. Zuerst ist sie bei der SNB verfügbar und wird dann sukzessive an die Banken ausgeliefert.

15 Sicherheitsmerkmale

Auf der neuen 1000er-Note gibt es wie bei allen Noten der neuen Serie insgesamt 15 Sicherheitsmerkmale. Damit will die Nationalbank ihre neue Notenserie fälschungssicher machen. Nach Ansicht der SNB sind die neuen Noten die sichersten Geldscheine der Welt.

Im Frühling 2016 hatte die hiesige Nationalbank als erste Banknote der neuen Serie die 50er-Note herausgegeben. Als nächstes und letztes wird der 100er-Schein, die Note mit der allerhöchsten Auflage, im September ersetzt.
Die letzte Serie wurde zwischen 1995 und 1998 in Umlauf gesetzt.

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41 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Es ist ja gut zu wissen , dass diese neue 1000er - Note nun besser geschützt ist , wie so mancher ihrer Besitzer . Mir wird auch immer klarer, warum so viele seltsame Leute die Flucht in diese 1000%ig sichere Währung antreten und uns Sparern in der Heimat dafür den NULL - Zins Profit einbringt . Diese Tatsache ist das Ergebnis einer furchterregenden Politik die kein gutes Ende erahnen lässt .
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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Dieser Handschlag oder eigendlich diese kaum Händeberührung ist total veraltet. Heute gilt nur noch das "high fife" abklatschen.
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    1. Antwort von Hans Meier  (H-M)
      Ich habe noch nie ein geschäft mit einem "high five" abgeschlossen und da bin ich sicher nicht der einzige!!
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  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Die Banknoten können zig Sicherheitsmerkmale haben, aber Bargeld - insbesonders die grossen Noten - war, ist und bleibt das Vehikel Nr. 1 für Geldwäscherei und andere kriminelle Machenschaften, die kaum nachweisbar sind. Heutzutage würde es praktisch kaum mehr Bargeld brauchen und schon gar keine Tausendernoten mehr. Mir ist schleierhaft warum die SNB und damit der Steuerzahler für Banknoten immer noch Unsummen ausgeben und damit nichts anderes als Förderung von Kriminalität praktizieren.
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Haben sie wirklich das Gefühl, dass die Millionen von einem Ort zum anderen mit Koffern voller Banknoten transferiert werden?
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    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Uebrigens. Lesen sie den Artikel "Russischer Waschsalon", anschaulich wie Geldwäscherei vor sich geht.
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    3. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Ihr Kommentar spielt antidemokratischen Überwachungsfantasien 1:1 in die Hände. Wieso fragen Sie? Wegen persönlicher Freiheit, die sich schlussendlich im Vertrauen der Behörden, und der Nationalbank in ihre Bürger ausdrückt! Dass wir hier noch eine 1000-er Note haben zeigt, dass der Staat dieses Vertrauen in seine Bürger hat, und keine heimlifeissen, bevormundenden Massnahmen zur kompletten Geldüberwachung anstrebt. Die meisten 1000-er Noten sind im Besitz normaler Leute, zur Wertaufbewahrung.
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    4. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Herr Camenisch, den Artikel habe ich gelesen, aber das ist nur die Spitze des Eisberges. Oder haben Sie das Gefühl, dass die Billiarden an Korruptions-, Erpressungs-, Schmiergelder, etc. via eine Banktransaktion ablaufen?
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    5. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Hm, werter Herr Meier, wer viele Tausendernoten zu Hause hortet hat entweder Dreck am Stecken oder ist extrem naiv bzw. überwachungshysterisch, denn das Risiko Geld zu verlieren ist mit Geld unter der Matratze um ein Vielfaches höher als es auf einem Bankdepot zu verlieren. Diebstahl- und Feuerrisiko stehen einer Garantiesumme von Fr. 100000 gegenüber. Zudem, was kümmert es mich, wenn der Staat herausfinden kann, dass ich gestern Salami in der Migros gekauft habe?
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