Zum Inhalt springen

Header

Video
Wer zahlt für die Ladestation?
Aus Tagesschau vom 06.01.2020.
abspielen
Inhalt

Immer mehr E-Autos Wer zahlt für die Ladestation im Wohnblock?

  • Es gibt immer mehr Autos mit Alternativantrieb in der Schweiz, das zeigen die neusten Zahlen von Auto Schweiz.
  • 2019 war mehr als jedes zehnte neu verkaufte Auto ein Elektro-, Hybrid-, Gas- oder Wasserstoff-Modell. Am meisten zulegen konnten E-Autos.
  • Die Zunahme von Elektroautos spüren auch Haus- und Wohnungsbesitzer: In Parkgaragen von Wohnüberbauungen werden immer öfter Ladestationen eingebaut.

Vom E-Auto-Boom profitiert nicht nur Tesla, sondern auch Firmen wie die CKW. Sie installiert unter anderem Ladestation für Elektroautos. «Wir verspüren auf jeden Fall eine verstärkte Nachfrage», so Jan Viebrock, Leiter Produktmanagement bei CKW. «Kunden wollen ihre Autos zu Hause oder beim Arbeitgeber laden können.»

Finanzierung muss geklärt werden

Die CKW installiert nicht nur Ladestationen, sie berät auch Neukunden. Vor allem wenn es um Ladestationen für Mehrfamilienhäuser gehe, sei die Beratung wichtig. «Die Bewohner müssen sich einig sein, wie sie die Finanzierung lösen wollen», so Viebrock.

Video
Jan Viebrock über die Schwierigkeiten bei Ladestationen für Elektroautos.
Aus News-Clip vom 06.01.2020.
abspielen

Dominik Romang ist Vorstandsmitglied des Schweizerischen Stockwerkeigentümerverbands und kennt sich in der Thematik gut aus. Der Rechtsanwalt betont, dass ein Gesamtkonzept wichtig sei. «Es stellt sich die Frage, wer die Ladestation baut und wer sie zahlt.»

Die Energie ist beschränkt

Schwierig werde es, wenn einige Ladestellen schon stehen und erst im nachhinein ein Konzept erstellt werde, so Romang. «Für ein Gebäude steht nur eine beschränkte Menge Energie zur Verfügung. Diese muss nun auch für eine Ladestation reichen.» Ohne ganzheitliches Konzept könne dies problematisch werden.

Jan Viebrock von CKW widerspricht dem grundsätzlich nicht. Aber: «Auch wenn in ein paar Jahren viele Personen die gleiche Ladestation benutzen möchten, ist dies kein Problem.» Dank intelligenten Systemen und einer guten Verteilung der Ladezeiten sei das gut machbar.

Neue Regelung für CO2-Ausstoss bei Neuwagen

Auto Schweiz geht davon aus, dass die Nachfrage nach Elektroautos weiter steigen wird, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Dies aufgrund einer Gesetzesänderung: Seit 2020 gilt für Neuzulassungen von Autos in der Schweiz ein maximaler CO2-Ausstoss von 95 Gramm pro Kilometer – statt bisher 130 Gramm. Importeuren, die gegen die neue Regelung verstossen, drohen Sanktionen.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

41 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ulrich Zimmermann  (Crocc)
    Eine Belastung via Kreditkarte, wie an den Zapfsäulen, wäre einfach zu installieren. So könnten auch Besucher nachladen. Bei Strommangel oder Ueberbelastung müsste die Ladung gedrosselt werden, um das Netz nicht zu überfordern.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Katja Weingart  (Katja Weingart)
    Ich verstehe das Problem nicht! Stockwerkeigentümer haben jährlich eine Versammlung. Bevor der Bau einer E-Station begonnen wird, braucht es einen Versammlungsbeschluss, in welchem u.a. die Kostenverteilung geregelt ist. Wie kann eine E-Station erstellt werden, ohne vorher darüber zu reden?? Beim Bezug muss es einen Stromzähler geben, über den abgerechnet wird, sonst ist es nicht fair. Über die Nutzungszeiten könnte evtl. gestritten werden; aber bei der gemeinsamen Waschmaschine geht es ja auch.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Vale Nipo  (VNxpo)
    Ich möchte zwar auch, dass das Erd-Öl verschwindet, jedoch hat der Lithium- und Kobaltabbau genau so schädliche Auswirkungen auf die Umwelt. Nur will dabei keine politische und unternehmerische Macht hinsehen. Die Erzkonzerne Pumpen jeden Tag Millionen Liter Wasser aus dem Grundwasser aus der ohnehin schon trockenen Atcamawüste. Das Umland verdurstet und die vielen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage. Es muss so schnell wie möglich eine umweltfreundliche Akkutechnologie gefunden werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Das ist ja eines der Hauptprobleme. Für die Käufer von E-Autos sind Begriffe wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit oder faire Produktionsbedingungen völlige Fremdwörter. Man weiss ja, dass das für die Herstellung der Batterien benötigte Kobalt von (Kinder-)Sklaven im Kongo abgebaut wird und das das Lithium die Lebensgrundlage der Indios in Südamerika zerstört. Aber Hauptsache cool mit einem neuen E-Auto herumkurven, Umweltschutz oder Fairtrade hin oder her.......
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von A. Siegenthaler  (siena)
      Schon merkwürdig dass immer genau dieses Argument gegen E-Mobilität verwendet wird, während der Platin und Palladium Abbau für den Einsatz in Katalysatoren bei Verbrennungsmotoren oder das Blei in den Autobatterien nie ein Thema ist. Verbesserungspotential gibt es sicher immer, aber viele dieser Argumente kommen von den gleichen Kreisen die 'wissenschaftlich' behaupten der Diesel-PKW reinige die Luft. Kein Verbrennungsmotor reinigt die Luft und keine Mobilität ist komplett frei von Emissionen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Arno Zingg  (Arno Zingg)
      Liebe Herren Nipo und Derungs, Lithium und Kobalt werden seit Jahrzehnten unter noch viel schlimmeren Bedingungen abgebaut, und auch heute noch wird mehr dieser Rohstoffe für andere Zwecke als E-Autos verwendet. Weshalb haben Sie sich nicht schon seit Jahren dagegen gewehrt? WEGEN der E-Mobilität werden die Bedingungen besser als früher, Kinderarbeit in Kongo wurde um 80% reduziert.
      Und was ist schlimmer: Umweltschäden in einer Wüste oder im kompletten Nil-Delta seit Jahrzehnten?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen