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Schweizer Firmen von Cyber-Angriff betroffen
Aus 10vor10 vom 04.02.2020.
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Informatik lahmgelegt Schweizer Firmen von Hacker-Angriff betroffen

  • Seit Donnerstag sind die Informatiksysteme der französischen Baufirma Bouygues Construction durch einen Cyberangriff lahmgelegt.
  • Wie Recherchen von SRF zeigen, sind davon auch Schweizer Unternehmen betroffen.
  • Es handelt sich dabei um die beiden Tochterunternehmen Losinger Marazzi AG mit Sitz in Bern und das Gebäudetechnik-Unternehmen Bouygues Energies & Services (früher Alpiq Intec) mit Sitz in Zürich. Bei Bouygues sind nur die Mails betroffen.

Beide Schweizer Unternehmen bestätigen gegenüber SRF, Opfer eines Ransomware-Angriffs zu sein. Als Vorsichtsmassnahme seien alle Informationssysteme der Bouygues Construction in allen Ländern abgeschaltet worden, wie die beiden Firmen mitteilen. «Die Arbeiten in unseren Niederlassungen, auf unseren Baustellen und der Service in den Liegenschaften unserer Kunden werden fortgeführt.»

Wie lange die Unternehmen mit Einschränkungen ihrer IT-Systeme rechnen, ist noch unklar. Es sei noch zu früh, um einen genauen Zeitpunkt zu nennen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von maurizio omissoni  (omissoni)
    am 19.1.2020:

    "Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke des Internet Explorers (CVE-2020-0674). Gemäss Melani betrifft dies die Versionen 9, 10 und 11 und somit die Betriebssysteme ab Windows 7 aufwärts, sowie die entsprechenden Server-Versionen. Angreifer könnten über die Schwachstelle beliebigen Schadcode auf den betroffenen Systemen ausführen. "

    Ich vermute mal, dass es mit dieser Lücke zu tun hat.
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  • Kommentar von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
    Mich wuerde mal interessieren wie gross der enstandene Schaden ist der Summe der Angriffe, und inwiefern diese Angriffe ermoeglicht werden durch schlampige bzw. nicht-gesetzeskonforme IT-Sicherheit in den betroffenen Firmen.
    Aber natuerlich ist fuer eine vernuenftige Cyberschutz und -kriminalitaetverfolgung kein Geld im Tresor, da alles fuer die Flugis gebraucht wird. Ist ja viel wahrscheinlicher, dass ein Luftangriff kommt.
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    1. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Das betroffene Unternehmen ist kein Staatsbetrieb sondern ein französischer Konzern. Wie kommen die "Flugis" denn ins Bild?
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    2. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Heisst trotzdem Schweizer-Firma im Bericht.
      Die Attacken scheinen nicht aus der Luft zu kommen, trotzdem scheint der Fokus des Militärs auf der Verteidigung des Luftraumes zu sein mit neuen Milliardeninvestitionen. Es gibt nämlich bald eine Fliegerabstimmung. Die Gefahr einer Cyberattacke schätze ich um einiges grösser ein als ein Luftangriff. Die Zukunft wird's zeigen.
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    3. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Sie mögen es kaum für möglich halten aber man kann durchaus mehrere Defensivmassnahmen gleichzeitig betreiben. Cybersicherheit ist ebenfalls ein wichtiges Thema, bei dem die CH Armee aktiv ist. Stichwort NCS. Ihre Meinung zu der Kampfjetbeschaffung können und konnten Sie in den entsprechenden Artikeln kund tun.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Was wollen denn die Hacker? Lösegeld, oder was ist ihr Ziel mit sowas?
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