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Köpferollen bei der Post Auch Susanne Blank tritt aus Verwaltungsrat zurück

  • Die Post-Verwaltungsrätin Susanne Blank tritt zurüclk.
  • Laut Mitteilung wolle sie mit ihrem freiwilligen Rücktritt Spekulationen stoppen und der Post einen Neuanfang ermöglichen. Dies teilt der Personalverband Transfair mit.
Blank ist seit Juni 2008 als Vertreterin des Personals im Post-Verwaltungsrat, delegiert vom Personalverband Transfair.
Legende: Blank ist seit Juni 2008 als Vertreterin des Personals im Post-Verwaltungsrat, delegiert vom Personalverband Transfair. Keystone

Zu den Spekulationen in den Medien um ihre Person hält Susanne Blank in der Mitteilung von Transfair fest: «Ich habe im Fall des Subventionsbetrugs bei Postauto keinerlei Pflichtverletzungen begangen und insbesondere die Aktennotiz vom 21. August 2013 zur Prüfung Ortsbus nie erhalten, weder per Briefpost noch per Mail.»

Anfang Februar war bekannt geworden, dass die Postauto AG jahrelang im subventionierten Geschäftsbereich Regionaler Personenverkehr Gewinne erzielt und zu hohe Subventionen von Bund und Kantonen eingestrichen hatte.

Konsequenzen aus Postauto-Affäre

Im Zuge dieser Affäre musste zunächst Post-Chefin Susanne Ruoff zurücktreten. Bei der Postauto AG mussten nach den Abgängen von CEO und Finanzchef im Februar Anfang Juni auch die noch verbliebenen acht Mitglieder der Geschäftsleitung und die Leiterin der internen Revision ihren Hut nehmen.

Mitte Juni kündigte auch der Vize-Verwaltungsratspräsident der Post, Adriano Vassalli, seinen Rücktritt auf die Generalversammlung hin an. Politiker von links bis rechts forderten in der Folge, dass auch andere Verwaltungsräte die Konsequenz ziehen sollten – darunter Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Ist ja schon bemerkenswert das wieder einmal niemand Schuld ist an diesem Spiel.... Jeder der seinen Rücktritt bekannt gibt will von nicht's gewusst haben, vermutlich wurde das Geld versehentlich Postauto geschickt, aufräumen wäre angesagt..... leider müsste dann noch bei zig Politikern die ja auch nicht's wissen ein wenig Nachhilfe geleistet werden!
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Dass Personalvertreter - auch als blosse Alibiminderheiten - lieber auf gut gepolsterten Verwaltungsratssitzen von Konzernen und deren Pansionskassen hocken, statt Streiks organisieren, ist verstaendlich, aber weder ethisch noch entschuldbar. Die Gewerkschaften haben die Beduerfnisse und Rechte der Arbeitnehmer kollektiv und individuell durchzusetzen, statt mit den Ausbeutern Seuhaefeli- Seuteckeli zu spielen....
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Die Personalvertreter wurden schon vielmals vor vollendete Tatsachen gesetzt. Es ist im Interesse des Personals, des Konzerns sowie der Kunden , dass die Interessen des Personals angemessen in VR vertreten werden. Auch sollte der CEO die Abläufe im Konzern kennen.
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  • Kommentar von Kurt E. Müller (KEM)
    Zum Glück bin ich nicht auch im Post Verwaltungsrat. Sonst müsste ich wohl wegen der läppischen paar Falschbuchungen (bei denen sich niemand bereichert hat), auch noch zurücktreten.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Indirekt hatte sich die Geschäftsführung Postauto bereichert. Denken sie an die Boni, die grösser ausgefallen sind dank der Gewinne, die auf subventionierten Linien eigentlich verboten sind.
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Dass sich niemand (direkt) persoenlich bereichert haben soll wird zwar als Entschuldigung kampagniert, ist aber juristisch kaum von Belang. Auch wer "nur" seine Aktionaere bereichert oder zu bereichern versucht, unterliegt der genau gleichen Strafdrohung, wie wenn er sich selber bereichern will. Die Kohle wurde jedoch beim Versuch des Eindringens in das Revier einer fremden Macht mit Doemping geradezu verdampft. Sodass aus dem kriminellen Bereicherungsversuch gar ein grosser Schaden resultie
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