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KOF pessimistisch für 2020 Coronakrise löst tiefe Rezession aus

  • Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich rechnet mit einem Absturz des Bruttoinlandproduktes (BIP) im laufenden Jahr um 5.5 Prozent.
  • Ferner sei wegen der Pandemie mit Steuerausfällen von mehr als 25 Milliarden Franken zu rechnen.
  • Für das Folgejahr bleibt die KOF optimistisch. Sie rechnet mit einer Zunahme des BIP von 5.4 Prozent.
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Aus dem Archiv: Coronavirus – Folgen für die Wirtschaft
Aus ECO vom 08.03.2020.
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Bisher hatte das Zürcher Forschungsinstitut für das laufende Jahr mit einem leichten Wachstum des BIP (+0.3 Prozent) gerechnet.

Angesichts der schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 hat die Konjunkturforschungsstelle KOF ihre Prognose nun aber revidiert. Steigende öffentliche Ausgaben und vor allem der Verlust von Steuereinnahmen würden zu einem Defizit von 25 Milliarden Franken für die öffentliche Hand führen.

Auch Dienstleistungssektor unter Druck

Insbesondere im zweiten Quartal 2020 sei mit einem massiven Einbruch des BIP zu rechnen, erklärten die KOF-Experten. Diese veranschlagen das Minus für die Monate April bis Juni auf «beinahe 10 Prozent».

Die steigende Zahl an Coronavirus-Erkrankungen hatte Mitte März einschneidende Eindämmungsmassnahmen nötig gemacht. Deshalb seien im Gegensatz zu früheren Rezessionen auch binnenorientierte Sektoren stark betroffen, insbesondere die Dienstleistungen, schrieb die KOF.

Einschnitte am Arbeitsmarkt

Auch am Arbeitsmarkt wird die Krise deutliche Spuren hinterlassen: Die durchschnittliche Arbeitslosenquote dürfte bis Ende Jahr 4.7 Prozent erreichen und im Jahresdurchschnitt bei 3.8 Prozent liegen. Zum Vergleich: 2019 lag die Arbeitslosenquote im Jahresmittel bei 2.3 Prozent.

SRF 4 News, 10 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Nivard Wolfsgruber  (Nivi)
    Wie konnte die WHO einen weltweiten Shutdown begründen und auslösen, ohne über einen validierten Covid-19 Test zu verfügen?
    Warum haben die Medien diese weltweite Panikmache nicht hinterfragt?
    Warum hat man die kritischen Experten Stimmen nicht zu Wort kommen lassen?
    Warum sehen die verschiedenen Wirtschafts-Verbände, taten- und kritiklos dieser Krise zu?
    Konnte der BR die Verhältnismässigkeit, für die Aufhebung unserer demokratischen Grundrechte, belegen?
    1. Antwort von Peter Zuber  (Hä nuuh)
      Hallo Nivi, sie haben, mit Verlaub, gar nichts begriffen. Gerade weil man keine Tests, Masken und auch keine Impfung hat oder hatte musste der Lockdown her.
      Die Fallzahlen so klein zu halten war die einzig richtige Entscheidung. Mich wiedern Leute an die im Nachhinein besserwisserisch und belehrend auftreten. Die sind in einer Liga mit den Hamsterkäufern...
    2. Antwort von Sebastian Mallmann  (mallmann)
      @Zuber: Ich verstehe nicht, warum man beleidigend werden muss gegenüber jemandem, der eine andere Meinung vertritt oder kritische Fragen stellt. Kann es sein, dass man zu emotional ist, um sachlich zu diskutieren oder dass allenfalls gute Argumente fehlen?
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Jetzt ist bewusster leben angesagt und nicht "Masslosigkeit im konsumieren"!
  • Kommentar von Mark. Jaeger  (jegerlein)
    Coronakrise ist nicht ganz zutreffend. Es sind die Regierungsentscheide welche die Krise verursacht haben. Nur meine bescheidene Meinung.
    1. Antwort von Michael Henke  (MrMike)
      Schon gut, wichtiger ist jetzt aus die krise kommen. Also zukunft positiv betrachten, geschäfte und gastro unterstutzen. Sonst wird die krise noch tiefer, und das will niemand.