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Woher kommt der Höhenflug des Bitcoin?
Aus SRF News vom 15.12.2020.
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Kryptowährung im Allzeithoch Der Wert des Bitcoins steigt und steigt

  • Heute übersprang die älteste und bekannteste Kryptowährung Bitcoin die Marke von 23'000 US-Dollar. Auch wurde ein Bitcoin für mehr als 20'000 Franken gehandelt.
  • Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde ein Höchststand von 23'777 Dollar markiert. Das ist ein Rekordhoch.
  • Allein seit Wochenbeginn hat der Bitcoin damit mehr als 5000 Dollar an Wert gewonnen.

Im längeren Vergleich ist der Höhenflug der nach Marktanteil grössten Kryptowährung noch beeindruckender: Seit März, als der Tiefstand bei 5000 Dollar markiert wurde, hat sich der Wert des Bitcoin fast verfünffacht. Andere Digitalwährungen wie Ether oder XRP konnten dem Bitcoin-Anstieg zunächst nicht folgen. Zuletzt legten aber auch sie wieder zu.

Ritterschlag durch Paypal

Der Bitcoin profitiert schon seit einiger Zeit von mehreren Entwicklungen. Am wichtigsten dürfte sein, dass das grundsätzliche Interesse an Digitalwährungen in den vergangenen Monaten nach einer längeren Flaute wieder gestiegen ist. Der Aufmerksamkeitsschub ist auch einer Art Ritterschlag durch Paypal zu verdanken. Der grosse Bezahldienst will es seinen Kunden ermöglichen, mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu bezahlen.

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Endlich: Bitcoin verstehen!
17:16 min
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Nicht zuletzt diesem Ereignis wird es zugeschrieben, dass sich immer mehr professionelle Investoren wie grössere Vermögensverwalter oder Family Offices für den Kryptomarkt interessieren. Bitcoinfans erhoffen sich dadurch eine weniger schwankungsanfällige Kursentwicklung von Internetwährungen, da Profi-Anleger in der Regel wesentlich längerfristiger in Anlagegegenstände investieren als Kleinanleger.

Kurskapriolen bleiben

Bisher hat sich die Hoffnung auf eine ruhigere Kursentwicklung aber nicht bewahrheitet. So war einem starken Kursanstieg im November ein wildes Auf und Ab gefolgt. Für derartige Kurskapriolen ist der Bitcoin bekannt. Kritiker sehen darin den entscheidenden Grund, warum das Digitalgeld sowohl als Bezahlmittel wie auch als Anlagegegenstand ungeeignet sei.

Digitaldevisen wie der Bitcoin dürften auch zu den Profiteuren der Corona-Pandemie gehören: Aufgrund der extrem lockeren Geldpolitik vieler Notenbanken und der immensen Geldschwemme in Form von Staatshilfen fürchten einige Anleger eine mittel- bis längerfristig hohe Inflation. Ein Teil dieser Anleger nutzt den Bitcoin als Absicherung gegen eine hohe Geldentwertung, was von vielen Fachleuten jedoch kritisch gesehen wird.

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SRF 4 News, 17.12.2020, 06:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Müller  (Krötenprinz)
    Ich habe heute mal einen Pickel und eine Stirnlampe gekauft. Nun geht's ans Mining. Bald bin ich Millionär. ;-)
  • Kommentar von Patrick Dörrer  (P.D)
    Stimmt es das BTC ideal für Geldwäsche und andersweitige illegale Transaktionen sind und sich dort entsprechendes Klientel trifft?
    1. Antwort von Janis Wolfisberg ,
      Kurz gesagt, Nein.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Würde mich interessieren, welche „Kritiker“ hier angesprochen werden. Genau diese Kurskapriolen ermöglichen dieses „high risk business“ und das ist gut so. Wer will fährt Gewinne, aber auch Verluste ein und wer nicht will oder kann lässt es bleiben. BTC ist ein Segen für einige und wird auch zukünftig die Geldwirtschaft aufmischen. Auch das ist gut so. Es ist erstaunlich, dass der BTC trotz so viel Negativwerbung nun dort steht, wo er hingehört. Die Skeptiker werden bleiben. Ebenfalls gut so.