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Leitzins bleibt konstant US-Notenbank drückt auf die Bremse

  • Die US-Notenbank Fed wird den Leitzins für das laufende Jahr nicht mehr erhöhen.
  • Der Zins bleibe unangetastet und verharre auf dem Niveau von 2.25 bis 2.50 Prozent, teilte die Bank mit.
  • Noch zur Jahreswende hatte die Fed zwei Anhebungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt.
  • Nach den geldpolitischen Entscheiden hat sich der US-Dollar zum Franken und zum Euro klar abgeschwächt.

Mit der jüngsten Ankündigung setzt die Bank ihren vorsichtigen Kurs fort. Notenbankchef Jerome Powell hatte im Januar erklärt, dass bei der Geldpolitik Geduld angesagt sei, da sich das Wirtschaftswachstum in den USA abgeschwächt habe.

US-Präsident Donald Trump hatte die Notenbank zuvor mehrmals dazu aufgefordert, keine weiteren Zinserhöhungen vorzunehmen, um die Konjunktur nicht abzuwürgen.

Druck aus dem Weissen Haus

Die Fed lässt erheblich mehr Geld auf den Märkten. In der Boomphase hatte die Notenbank damit begonnen, zuvor während der Krise aufgekaufte Anleihen wieder abzustossen – im Wert von 30 Milliarden Dollar pro Monat. Dieses Programm soll nun von Mai an deutlich verlangsamt werden – auf 15 Milliarden Dollar pro Monat. Ende September soll es dann sogar ganz eingestellt werden.

«Letztlich tut es die Fed der EZB gleich, allerdings auf einem unterschiedlichen Leitzinsniveau», kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP-Bank. Möglicherweise beuge man sich mit diesem Entscheid zumindest ein Stück weit dem Druck aus dem Weissen Haus.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Meier (Harz)
    Einmal mehr hat es das FED richtig gemacht. In den vergangenen 12 Monaten die Leitzinsen hochgenommen und hat nin im Falle einer schwächelnden Wirtschaft die Möglichkeit, die Zinsschraube wieder zu lockern. Was aber machen wir respektive die EZB? QE wieder ausfahren oder Minuszinsen noch tiefer gehen lassen? Es scheint, wir können uns auf „Japanische Verhältnisse“ einstellen. Die Zinsen bleiben noch für Jahre tief! Gut für Hausbesitzer, Gift für die PKs! (Volksvermögen)!
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    1. Antwort von Walter Schelling (Waldo)
      Da kann ich nur beipflichten. Und der „Kurssturz“ des USD ist wohl eher ein „Stürzli“ - die Fed agiert, wir reagieren.
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  • Kommentar von Hans Ochsner (Hans Ochsner)
    Wenn die Geldpolitik nicht restriktiver sondern eher lockerer wird so müsste es doch heissen: ,FED nimmt den Fuss von der Bremse‘. Und sicher nicht ‚FED drückt auf die Bremse‘.
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