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Hand zieht Geldnote aus einem Portemonnaie.
Legende: Teuerung und Krankenkassenprämien fressen Lohnerhöhungen wieder auf, kritisiert Travail.Suisse. Keystone
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Lohnverhandlungen 2018 Im Portemonnaie bleibt kaum mehr Geld

  • Die Gewerkschaften des Dachverbands Travail Suisse sind unzufrieden mit dem Ergebnis der Lohnverhandlungen 2018.
  • Die Lohnerhöhungen von lediglich 0,5 bis 1 Prozent zusätzlich zu einigen Nullrunden seien bei einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent ungenügend.
  • Die allgemeine Teuerung und steigende Krankenkassenprämien frässen die Lohnerhöhungen wieder auf.

Ausserdem arbeiteten bürgerliche Kräfte aktiv daran, das im internationalen Vergleich schon sehr liberale Arbeitsgesetz auszuhöhlen, monierte die Gewerkschaft. Die Arbeitszeiterfassung solle abgeschafft und gleichzeitig die Wochenarbeitszeit erhöht werden. Travail Suisse werde sich mit aller Kraft gegen diese Pläne wehren.

Lohnungleichheit: Politik soll eingreifen

Auch im Bereich der Frauenlöhne sowie dem Vaterschaftsurlaub bewege sich wenig. Die Arbeitgeber seien nicht bereit, in Bezug auf die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern einen Effort zu leisten. «Damit ist definitiv klar, dass die Arbeitgeber die Lohngleichheit nicht auf gut schweizerischem, sozialpartnerschaftlichem Weg vorantreiben wollen», sagte Fischer.

Es sei daher höchste Zeit, dass sich das Parlament endlich mit der Botschaft der Revision des Gleichstellungsgesetzes befasse und die Unternehmen zumindest zu einer Kontrolle der Lohngleichheit aufgefordert würden.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Soll es auch nicht, der Rubel soll rollen... so wird er wieder zurueck kommen..
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Das Geld bleibt bei denen stecken die eh genug davon haben. Mit höheren Löhnen und Renten kähme mehr Geld in den Umlauf.
  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Ich vermisse hier den Aufschrei der SP-Grüne- CVP und andere Arbeiter und Büezer !
  • Kommentar von Markus Berner  (Markus Berner)
    Was kümmern uns die armen Leute, die von ihrem Lohn leben - Hauptsache die Milliardäre haben mehr. Wie sagte schon Madame de Meuron: „Seid Ihr wer, oder empfängt ihr Lohn?“