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Wirtschaft Malaysia Airlines «wieder zum Leben erwecken»

Die beiden Flugzeugkatastrophen haben der Airline das Genick gebrochen. Nun wird sie komplett umgebaut. Bis Ende Monat soll der Plan zur Restrukturierung stehen.

Nach den zwei Flugzeugkatastrophen soll die malaysische Fluggesellschaft Malaysia Airlines komplett umgebaut und von der Börse genommen werden. Nach einer Mitteilung des Mehrheitsaktionärs, des staatlichen Investitionsfonds Khazanah Nasional, wird eine vollständige Neuaufstellung der Fluggesellschaft angestrebt.

Die Aktie der Airline wurde bereits vom Handel suspendiert. Der Staatsfonds, der bereits über 70 Prozent der Anteile der Airline besitzt, übernimmt nun auch die restlichen Anteile. Somit wandert die Fluggesellschaft komplett unter staatliche Kontrolle.

Täglich ein bis zwei Millionen Verlust

Um die Fluggesellschaft «wieder zum Leben zu erwecken», müsse sie komplett umgebaut werden. Ein Plan für die Restrukturierung des Unternehmens, bei dem 19'500 Menschen arbeiten, werde bis Ende August vorgelegt.

Nach dem mutmasslichen Abschuss eines Jets über der Ostukraine und dem Verschwinden des MH370 im März waren die Buchungen jeweils massiv eingebrochen. Zurzeit macht die Airline täglich ein bis zwei Millionen Dollar Verlust. Khazanah Nasional will das «Geschäftsmodell, Finanzen, Personal sowie den gesetzlichen Rahmen» überprüfen. Nur so könne die nationale Fluggesellschaft wieder profitabel werden und weiterhin eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Landes spielen.

Malaysia Airlines schrieb schon vor den beiden schweren Unglücken Verluste. Gründe sind die hohen Personalkosten und die aggressive Konkurrenz in Asien.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Susanne Lüscher, Gossau
    Malaysia hat die bisherigen Kenntnisse zum Abschuss des Flugzeuges bekannt gegeben. Was die "Wächter des Staates" im Westen gefliessentlich übersehen.
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    1. Antwort von Daniel Briner, Neerach
      Ach so, welche da wären? Der Sprecher des niederländischen Sicherheitsrats OVV, van der Weegen sagte: Ursprünglich hatte der OVV geplant, innerhalb eines Monats erste Ergebnisse vorzustellen - so sehen es auch die Regeln der Int. Zivilluftfahrtorganisation vor. Doch wegen der komplizierten Lage in der Ukraine wird sich dieser Zwischenbericht nun verzögern - "um einige Wochen"! Erst in diesem Dokument gebe es dann eine offizielle Stellungnahme zu den auf den Flugschreibern gespeicherten Daten.
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  • Kommentar von Daniel Briner, Neerach
    Sollten sie nicht besser zuerst einmal richtig energisch dafür besorgt sein, dass jetzt endlich diese Blackbox Auswertungen des "mutmasslichen" MH17-Abschusses veröffentlicht werden? Beim AH5017 Absturz in Mali (!) wurden diese Aufnahmen schon kurz danach im nahen Gao ausgewertet, wenn zwar auch vieles auf den Bändern unverständlich sei, immerhin! Dieses lange Zuwarten stinkt doch längst dermassen zum Himmel, offensichtlich wollen sie ihre Glaubwürdigkeit noch weiter strapazieren?
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    1. Antwort von Susanne Lüscher, Gossau
      Investigative Journalisten haben bereits nach dem Abschluss anhand der Bilder und der darauf zu sehenden Einschusslöcher an den Frackteilen, darauf hingewiesen, dass diese nicht von einer Bodenrakete stammen können. Vor 14 Tagen wurde die USA aufgefordert ihre Beweise bezüglich des Abschusses vorzulegen. Das dröhnende Schweigen spricht doch Bände.
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    2. Antwort von E.Wagner, Zug
      Genau In Malaysia berichtet die Presse inzwischen darüber, daß Analysten zu dem Schluß gekommen sind, daß die Passagiermaschine vermutlich von einem Flugzeug abgeschossen wurde, entweder durch Bordkanonen oder einer Luft-Luft-Rakete. Das kann dann nur die ukrainische Armee gewesen sein. Nun schweigt hier die Presse bei uns darüber Warum wohl?? So hetzt man Völker in Kriege, gegen ihre eigenen Intereressen.
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