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Swisscom-Chef ist vom Datenraub betroffen
Aus Tagesschau vom 07.02.2018.
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Massnahmen eingeleitet Datendiebstahl bei Swisscom

  • Unbekannte haben sich im vergangenen Herbst die Kontaktangaben von rund 800'000 Kunden verschafft.
  • Sie hatten die Zugriffsrechte eines Vertriebspartners von Swisscom gestohlen.
  • Betroffen sind laut Swisscom sogenannte «nicht besonders schützenswerte Personendaten», wie Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum.
  • Swisscom hat verschiedene Massnahmen ergriffen, um den Zugriff durch Drittfirmen besser zu schützen. Nach eigenen Angaben kann sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen.

Nach eigenen Angaben habe Swisscom keine Aktivitäten zum Nachteil der Kunden festgestellt. Das Telekommunikationsunternehmen betont, dass das System nicht gehackt worden sei.

Stärkere Überwachung der Partnerfirmen

Besonders schützenswerten Daten wie etwa Passwörter, Gesprächs- oder Zahlungsdaten seien nicht betroffen gewesen. Trotzdem habe die Aufklärung dieses Falls für die Swisscom höchste Priorität. Als Sofortmassnahme sperrte der Konzern die betroffenen Zugänge der Partnerfirma.

Zudem werden Zugriffe durch Partnerfirmen neu stärker überwacht, bei ungewöhnlichen Aktivitäten wird ein Alarm ausgelöst und die Zugriffe gesperrt.

System nicht gehackt

Weiter werden grössere Abfragen von sämtlichen Kundenangaben künftig technisch unterbunden. 2018 wird für alle notwendigen Datenzugriffe von Vertriebspartnern eine Zwei-Faktor-Authentisierung eingeführt.

Die Swisscom habe den Vorfall im Rahmen einer routinemässigen Überprüfung der Betriebsaktivitäten entdeckt und detailliert intern untersuchen lassen, heisst es weiter. Der Telekomanbieter betont, dass das System nicht gehackt wurde. Die Swisscom prüft alle rechtlichen Schritte und behält sich eine Strafanzeige vor.

Zudem habe die Swisscom den eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) informiert.

Bin ich auch betroffen?

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Mobilfunkkunden können eine SMS mit dem Stichwort «Info» an die Nummer 444 senden und damit feststellen, ob ihre Daten betroffen sind.

Die Swisscom rät allen Kunden generell zur Vorsicht bei ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen oder Marketinganrufen. Ungewöhnliche Vorkommnisse können der Swisscom gemeldet werden.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Wir müssen uns doch wirklich Gedanken machen, ob die völlige Digitalisierung und die Globalisierung wirklich unser einziges Ziel sein soll. Im IT-Bereich wird es kontinuierlich notwendig sein, Lücken zu schliessen. Das liegt im Wesen der elektronischen Technik. Diese Technik kann uns in unserem "Leben" sicher vieles erleichtern, aber der grösste Teil des "Seins" muss das Leben, die Menschen +die Natur bleiben. Es ist eine grosse Herausforderung der Menschen, sich gegen die Roboter zu stellen.
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Hoffe doch,Frau Merkel hat mit diesem Datendiebstahl nichts zu tun,auch wenn sie hier im Bild erscheint.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Guten Abend. Da wurde das Video falsch platziert, danke für den Hinweis! Wir wechseln es aus. Beste Grüsse, SRF News
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Meine persönlichen Daten gehören mir.Die Swisscom macht damit ungefragt Geschäfte
    ohne einen Gegenwert für mich,nun muss ich noch Nachteile befürchten.
    Keine Gefahr für die Betroffenen ist eine Schutzbehauptung.Es wird Zeit,dass diese staatlichen und halbstaatlichen Bundesregiebetriebe an die kurze Leine genommen werden.Da entwickeln sich Dinge,die in der Privatwirtschaft den Staatsanwalt auf die Matte rufen.
    1. Antwort von Beat Morgenthaler  (beatmaster)
      Im Grundsatz verstehe ich Ihre Position, doch ganz ungefragt werden diese Daten nicht verkauft. Nur ist uns es zuwieder die Verträge und Bedingungen im Detail zu lesen die solches zulassen. Und dass rein privatwirtschaftliche Unternehmen besser damit umgehen ist aus der Luft gegriffen. Diese versuchen alles zu vertuschen bis sie erwischt werden. Keine Kontrollinstanzen und/oder deren Schwächung ist deren Hauptziel