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TX Group erleidet wegen Corona grossen Verlust
Aus Echo der Zeit vom 25.08.2020.
abspielen. Laufzeit 06:19 Minuten.
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Medien und Coronakrise TX Group verkündet Sparprogramm von 70 Millionen

  • Die TX Group ist im ersten Halbjahr stark von Corona getroffen worden und in die roten Zahlen gerutscht.
  • Aufgrund der Coronakrise meldet das Medienunternehmen im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatzrückgang von 18 Prozent.
  • Mit einem umfassenden Sparprogramm gibt das Management der grössten privaten Schweizer Mediengruppe nun Gegensteuer.
  • In den nächsten drei Jahren sollen bei den Bezahlzeitungen so 70 Millionen eingespart werden.

Aufgrund des Werbeeinbruchs infolge der Coronakrise sank der konsolidierte Betriebsertrag der TX Group im ersten Halbjahr 2020 um 92.9 Mio. CHF auf 431.2 Mio. CHF (-17.7 Prozent). 40 Mio. Franken des Umsatzrückgangs konnten mit kurzfristigen Einsparungen und dank der Kurzarbeitsentschädigung kompensiert werden. Das teilt die TX Group in einer Medienmitteilung mit.

Vor allem 20 Minuten, Goldbach und die Zeitungen von Tamedia sind betroffen.
Autor: Pietro SupinoPräsident und Verleger TX Group

Pietro Supino, Präsident und Verleger, fasst das Halbjahr 2020 der TX Group so zusammen: «Nach einem guten Start der neu aufgestellten TX Group ins Jahr 2020, wurden die Monate ab März in besonderem Masse von der Coronakrise überschattet. Sie hat unmittelbar zu grossen Verlusten auf dem traditionell konjunkturabhängigen Werbemarkt geführt. Davon sind vor allem 20 Minuten, Goldbach und die Zeitungen von Tamedia betroffen.»

Die negativen Konjunkturaussichten würden auch die Stellenmärkte von TX Markets betreffen, so Supino. Die Marktplätze Ricardo und Tutti hätten in der Krise hingegen profitieren können. Zu den Herausforderungen des Strukturwandels sei in den vergangenen Monaten die unerwartete Krisensituation hinzugekommen. Dank der guten Marktpositionen der Unternehmen, der Verbundeffekte und der soliden Bilanz bestehe für die TX Group die Möglichkeit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Lage sei ernst, aber kein Grund, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, sagt Supino weiter.

SRF 4 News, 25.08.2020, 7 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Ui,ui,ui, sogar linke Medien müssen Petsonal abbauen, nicht nur die bösen Banken.
  • Kommentar von Tony Menninger  (Piglet42)
    „In die roten Zahlen gerutscht“ - Wieso erfahren wir nur den Umsatz, nicht wie hoch der Verlust war? Interessant wäre auch zu wissen, wie hoch die letzte Dividendenausschüttung war und wie stark der Konzern von Kurzarbeit und anderen öffentlichen Zuwendungen profitiert hat. Und wo soll denn nun gespart werden?? Herr Supino wird wohl dafür sorgen, dass noch mehr bei der journalistischen Qualität gespart wird. Leider ist SRF News auch nicht gerade vorbildlich, wenn ich mir diesen Artikel anschaue.
  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    20Min weine ich keine einzige Träne nach. Sensationsjournalismus auf tiefstem Niveau der aktiv zur Volksverblödung beiträgt. Wobei das im Internet Zeitalter leider auch keine wesentliche Rolle mehr spielt.