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Mehr offene Stellen Schweizer Arbeitsmarkt erholt sich weiter

  • Der Schweizer Stellenmarkt hat sich im 2. Quartal von den Folgen der Corona-Pandemie erholt.
  • Die Zahl der Stellen stieg innert Jahresfrist um 0.6 Prozent und damit das erste Mal nach vier Rückschlägen in Folge.
  • Nach wie vor einen starken Rückgang verzeichnet das Gastgewerbe. Zudem zeigt die Beschäftigungslage grosse regionale Unterschiede.
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Archiv: Der Schweizer Arbeitsmarkt ist wieder robuster
Aus Tagesschau vom 09.08.2021.
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Insgesamt zählte das Bundesamt für Statistik (BFS) im zweiten Quartal dieses Jahres 5.13 Millionen Beschäftigte in der Schweiz, wie es am Donnerstag mitteilte. Saisonbereinigt belief sich der Wert auf ebenfalls rund 5.13 Millionen, was gegenüber dem Vorquartal einer Zunahme um 0.2 Prozent entspricht. In Vollzeitäquivalenten belief sich die gesamte Beschäftigung in der Schweiz auf insgesamt 3.99 Millionen Stellen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das ein Plus von 0.3 Prozent.

Der Beschäftigungszuwachs ist vor allem auf den Dienstleistungssektor zurückzuführen. Dahingegen war das Beschäftigungswachstum in der Industrie und im Baugewerbe rückläufig und nahm um 1.2 Prozent ab.

Immer noch starker Rückgang im Gastgewerbe 

Zu kämpfen hat weiterhin das Gastgewerbe, wo ein Rückgang um 19'000 Stellen oder 8.3 Prozent gemeldet wurde.

Nach Regionen betrachtet ging es in fünf von sieben Grossregionen nach oben. Im Jahresvergleich nahm die Beschäftigung nur in der Nordwestschweiz mit 0.2 Prozent und der Zentralschweiz (-0.8%) ab. Am stärksten fiel die Erholung derweil in der Ostschweiz mit +1.5 Prozent aus.

Die Situation im Gastgewerbe ist nach wie vor schwierig.
Legende: Die Situation im Gastgewerbe ist nach wie vor schwierig. Keystone

Anzahl offener Stellen steigt

Stark zugenommen hat die Anzahl offener Stellen. Insgesamt wurden 24'300 offene Stellen mehr gezählt als im Vorjahr. Das ist ein Plus von 39.7 Prozent. Die Anzahl offener Stellen stieg sowohl im sekundären Sektor als auch im Dienstleistungssektor.

Die Aussichten für das nächste Quartal hellen sich zudem weiter auf. Gemäss BFS zeigt der Indikator der Beschäftigungsaussichten nach oben. Das Plus beträgt vier Prozent auf einen Wert von 1.05.

SRF 4 News, 26.08.2021, 10.00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Der Arbeitsmarkt hat sich von Corona, und noch viel überraschender, sogar vom Ableben des InstA erholt! Eine unglaubliche Geschichte.
  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Es ist so. Vor ca. 4 Monaten habe ich noch viele Kandidaturen auf die gleichen Aushilfsstellen bekommen, als jetzt. Zudem kommen die Bewerber, geschickt vom RAV, ins Gespräch und bitten mich, ihnen abzusagen, weil sie diesen Job für diesen Lohn nicht machen wollen. Also wenn schon angeblich "verzweifelte" Menschen so agieren, dann wittern sie doch irgendwelche Chancen. Oder das RAV hat die ALE in der Pandemie doch viel zu sehr verlängert...
    1. Antwort von Yvonne Abt  (YvonnedieDreizehnte)
      @Fitzi: Es muss hier ganz klar vom RAV her deutlich mehr Druck aufgesetzt werden und konsequenter die Bewerber mit Einstelltagen sanktioniert werden.
      Diese Leute binden in den HR- Abteilungen unnötig Ressourcen und Kapazitäten. Ausserdem sollte es jedem klar sein, dass in einer Wirtschaftskrise nicht mehr die gleich hohen Löhne gezahlt werden wie in einer Hochkonjunktur.
      Gerade die älteren Arbeitnehmer denken noch immer, dass Erfahrung automatisch gleichbedeutend ist mit einem höheren Salär.
    2. Antwort von Mirjam Hoss  (Snipsnapper)
      Frau Fitzi, würden Sie selbst denn für einen Dritten malochen für jenen Stundenlohn und jene Arbeitsbedingungen, die Sie anbieten?
  • Kommentar von Pierre Bayerdörfer  (pb59)
    Die Frage ist nur, wer von "dieser Erholung" profitieren wird.