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Legende: Audio Apple will nicht mehr von Zulieferern abhängig sein abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
Aus HeuteMorgen vom 26.07.2019.
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Milliarden-Deal Apple macht sich fit für 5G

Der Konzern holt sich eine weitere Schlüsseltechnologie ins eigene Haus und kauft die Modem-Sparte von Konkurrent Intel.

Von Zulieferern abhängig zu sein, das ist Apple-Chef Tim Cook ein Dorn im Auge. Immer wieder kommt es zu Lieferverzögerungen, Engpässen oder Rechtsstreitigkeiten mit Zulieferern. Der Apple-Chef will deshalb künftig die wichtigsten Technologien für seine iPhones und iPads selber entwickeln können.

So hatte Apple beispielsweise früher schon entschieden, Prozessoren für iPhones und iPads nicht länger zuzukaufen, sondern selbst zu entwickeln.

Jetzt holt sich Apple eine weitere Schlüsseltechnologie ins Haus: Für eine Milliarde US-Dollar sichert sich der Konzern die Kontrolle über das Modem-Geschäft des Tech-Konkurrenten Intel. Rund 2000 Mitarbeitende werden zu Apple wechseln, ein grosser Teil davon in Deutschland.

Apple hinkt bei 5G hinterher

Mit solchen Modems können sich Smartphones ins kabellose Internet einwählen: Diese Funktion wird immer wichtiger – jetzt, wo in vielen Ländern die superschnellen 5G-Netze installiert und in Betrieb genommen werden.

Viele der heutigen Smartphones sind allerdings noch gar nicht «5G-tauglich». Hier braucht es noch viel Forschung und Entwicklung. Etwas, das die grossen Konkurrenten von Apple – die Konzerne Samsung und Huawei – schon länger selber vorantreiben. Apple hinkte hinterher – mit dem milliardenschweren Zukauf von Intel will Apple dieses Manko nun ausmerzen.

Intel gibt übrigens das Modem-Geschäft nicht ganz aus der Hand: So darf Intel weiterhin Mobilfunk-Modems zum Beispiel für PCs, autonome Autos oder vernetzte Geräte im Internet der Dinge entwickeln. Auch das dürfte ein interessantes Geschäftsfeld bleiben.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Nivard Wolfsgruber  (Nivi)
    Business as usual auch für Apple!
    Eine 5G Mobil Funk Anlage kostet eine halbe Million und davon braucht es zum Start in der CH 15'000 MFA. Swisscom, Salt und Sunrise bauen alle ihre eigenen MFA, sodass wir dann gleich dreifach verstrahlt werden. Es ist das Welt grösste Geschäft aller Zeiten!
    Auf dem Planeten Erde wird es keinen 5G freien Flecken mehr geben. Die in der CH offiziell 800'000 Strahlungs-Sensiblen Menschen werden damit, inklusiv Ihrer Menschenrechte, in die Keller verbannt!
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    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Mehr Anbieter führ nicht zu mehr Strahlung. 1. Wenn mehrere Betreiber am Gleichen Standort oder nahe beieinander Senden dann müssen sie sich die Sendeleistung aufteilen. 2. Die Grenzwerte in der Schweiz sind verglichen mit dem Ausland besonders tief. 3. Die drei Anbieter müssen sich die Frequenzen untereinander aufteilen, es kann also jeder nur auf den Frequenzen senden die er zugeteilt bekommen hat. 4. 5G strahlt nicht mehr wie 2/3/4G, sondern tendenziell weniger, schlimmstenfalls gleich stark.
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    2. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Das was da Apple gekauft hat, hat nichts mit den MFAs zu tun. Um 5G zu nutzen muss auch ein entsprechend dafür ausgelegte Sende-/Empfangselektronik im iPhone eingebaut werden. Apple will das offenbar wie vieles anderes im eigenen Haus produzieren. Ob das sinnvoll ist, ist fraglich. Es ist oft nicht effizient wenn man alles selber machen will, Apple hat aber genug Geld dafür und kann sich das leisten.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Wir haben weltweit zwei Oligopole das der GAFAM's und das der systemrelevante Banken. Frage an uns alle, wollen wir weiterhin einer vordergründigen scheinbaren Bequemlichkeit wegen alle unsereren demokratischen Rechte dafür in den Wind schiessen?
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