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Aktienkurse sei Dank Milliardengewinn für Schweizer Nationalbank

Legende:
Devisenanlagen der Nationalbank (insgesamt 710,5 Milliarden Franken) SNB Geschäftsbericht 2016
  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) schreibt im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinn in Höhe von 7,9 Milliarden Franken.
  • Aus den Fremdwährungspositionen resultierte ein Überschuss von 5,3 Milliarden Franken – weitere 2,2 Milliarden Franken aus dem Bewertungsgewinn des Goldbestands. Das teilte die Schweizerische Nationalbank am Donnerstag mit.
  • Im Vorjahreszeitraum hatte die Notenbank von einer besseren Entwicklung bei Anleihen profitiert und einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken verbucht.

Es gibt vor allem zwei Gründe für diesen Gewinn. Die Nationalbank profitiert davon, dass sie rund 20 Prozent ihrer Devisen an Aktienmärkten anlegt. Die meisten Aktienkurse sind im ersten Quartal ordentlich gestiegen. So dass aus diesen Devisen ein Gewinn von 5 Milliarden Franken resultierte.

Zweitens hat auch der Goldpreis in dieser Periode zugelegt und trägt einen Teil zum Gewinn bei.

Die Ausgangslage war eigentlich nicht gut: Der Euro und der US-Dollar schwächeln weiter – wegen dem unsicheren Ausgang der Wahlen in Frankreich zum Beispiel oder weil die Europäische Zentralbank für einen tiefen Euro kämpft.

Das führt dazu, dass die SNB mit ihrem riesigen Devisenberg von mittlerweile über 700 Milliarden Franken Verluste macht. Über 2 Milliarden waren es im ersten Quartal. Sie können das Resultat der Nationalbank aber für einmal nicht trüben.

Negativzinsen mit positiver Wirkung

Die erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben trugen wesentlich zu den 0,5 Milliarden Franken Gewinn auf den Frankenpositionen bei. Der Quartalsgewinn liegt 2,2 Milliarden Franken über dem Vorjahr. Im letzten Jahr erzielte die SNB einen Jahresgewinn von 24,5 Milliarden Franken.

Legende:
Wie die Nationalbank ihre Devisen anlegt SNB Geschäftsbericht

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Solange es für den Bürger keine Zinsen und keine Inflation gibt, scheint die SNB viel zu viel abzusahnen.
  • Kommentar von Benjamin Thiel  (BThiel)
    Verrückt, im Verhältnis zur Bevölkerung müsste die EZB statt 1,2 Milliarden 493 Milliarden machen und die Deursche Bundesbank statt 3,2 wären es 80. Wo Schatten ist, ist eben auch Licht.
    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Diese Rechnung kann wohl nicht nur ich ohne Hilfe nicht nachvollziehen. Bitte helfen Sie uns weiter.
  • Kommentar von Verena Casagrande  (Verena Casagrande)
    Am meisten freut sich sicher der Bundesrat, jetzt bekommt er ja wieder mehr Geld !!!!