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Minus von 710 Millionen Dollar Tesla schreibt Rekordverlust

  • Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat im ersten Quartal 2018 einen Rekordverlust eingefahren.
  • Das Minus hat sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt – auf 709,6 Millionen Dollar.
  • Allerdings steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um über ein Viertel und übertraf damit die Prognosen der Analysten.
Das Tesla-Logo vor grauen Wolken
Legende: Tesla steht unter Druck. Reuters

Tesla verbucht im ersten Quartal einen Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar. Für Erleichterung sorgte, dass Tesla die Ziele für sein erstes Mittelklasseauto Model 3 bestätigte und bis Mitte des Jahres trotz Problemen pro Woche rund 5000 Wagen vom Band laufen lassen will.

Zuletzt kam man beim schwierigen Start der Massenfertigung langsam voran. In der letzten Aprilwoche stellte Tesla 2270 Model 3 her, Ende März waren es nur 2020 gewesen. Die ehrgeizigen Vorgaben von Tech-Milliardär Elon Musk waren zuvor aber auch schon mehrfach verfehlt und nach hinten verschoben worden.

Model 3 als Hoffnungsträger

Die Erwartungen an das Model 3 sind gross. Das Auto, das eigentlich für 35'000 Dollar vor Steuern und Vergünstigungen erhältlich sein soll, derzeit aber noch mehr kostet, soll der Firma und der E-Mobilität den Weg von der Nische in den Massenmarkt ebnen.

Um den holprigen Anlauf der Serienproduktion auf Trab zu bringen, hatte Musk die Angelegenheit kürzlich zur Chefsache erklärt und angekündigt, ein Schlaflager in der Fabrik einzurichten und rund um die Uhr Model 3 herzustellen.

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36 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Halb so wild.Die Basler Polizei kauft einige dieser rollenden I Pods,das wird Teslas Umsatz steigern.Die Herren Krimitouristen werden sich amüsieren,wenn diesen Fuhren der Pfuus ausgeht oder die Türen klemmen.Schlimm finde ich,dass der Name Nicolo Teslas lächerlich gemacht wird,dieser war nämlich ein echtes Genie und geistiger Vater vieler Erfindungen,die heute Edison zugeschrieben werden.
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  • Kommentar von Chris Meier (Chris Meier)
    Merke: Hohe (Buch-) Verluste schützen vor hohen Steuerrechnungen - also alles halb so wild!
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  • Kommentar von Michael Räumelt (Monte Verita)
    Endlich geht es dem Umweltsünder Tesla an den Kragen!Die Produktion der Batterien setzt Umweltgifte und massenhaft CO2 frei, und dann wird allzu oft Strom aus Kohle und Kernkraft „getankt“.Die Produktion einer Tesla-Batterie verursacht über 17,5 Tonnen CO2-Emissionen – nur die Batterie!! Diese Dreckschleuder Produktion sofort verbieten!!
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    1. Antwort von Marco Barberio (Mabar)
      Richtig Teslas grösste Batterie mit 100 kWh Ladung benötigt ca. 17,5 t CO2-Equivalent in der Produktion. Dies entspricht bei einem durchschnittlichen Benzin Auto (und durchschnittlichem Gebrauch) ungefähr 4 Jahre Benutzung. (nur Benzin Verbrauch/Verbrennung) Noch zu erwähnen: Es besteht die Möglichkeit, die Batterien nach Gebrauch im Tesla (zB nach 8 Jahren), anders weiter zu verwenden. Z.B. Lokaler Zwischenspeicher für Solarenergie.
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    2. Antwort von Tim Buesser (TimBue)
      M.Barberio. Schon etwas "schöngerechnet". 17.5t CO2 mit Benzin würden etwa 100'000km entsprechen, bei Fahrzeugnutzung von 15'000km/Jahr wären es dann 6.5 Jahre für Benzinauto, nicht 4. Ob Tesla Batterie 8 Jahre oder mit ihren Zahlen 200'000km unter realen Bedingungen in CH hält mit immer wieder mal Schnellladen weil's pressiert, steht mehr wie in Sternen. Und ausgelaugte Batterie mit Wirkungsgrad unter 70% für Solarstrom brauchen um 30% gleich zu verheizen, tönt nicht grad nachhaltig effizient.
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    3. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Abgesehen davon, dass man der Tesla-Batterie auf Grund von bisherigen Daten eine Lebensdauer von 1 Mio km zurechnet: Darauf zu hoffen, dass ausgerechnet die Ölscheiche mit ihren Hasspredigern ewig liefern können, tönt nicht gerade nach einer wohlüberlegten Alternative Herr Büsser.
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