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Mitgründer und Philanthrop Bill Gates zieht sich aus Microsoft-Verwaltungsrat zurück

  • Bill Gates zieht sich aus dem Verwaltungsrat des US-Technologiekonzern Microsoft zurück.
  • Der Mitbegründer von Microsoft wolle mehr Zeit für seine wohltätigen Engagements haben, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.
  • Der 64-Jährige soll Vorstandschef Satya Nadella und dem restlichen Führungsteam jedoch weiterhin als Berater erhalten bleiben.

Fast zeitglich gab Berkshire Hathaway, das Beteiligungskonglomerat von US-Investor Warren Buffett, bekannt, dass Gates auch hier dem Verwaltungsrat den Rücken kehren werde.

Bei Microsoft hatte sich Gates bereits Mitte 2008 aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, im Februar 2014 war als Verwaltungsratschef zurückgetreten. Sein Posten in dem Spitzengremium des Konzerns, das dem Vorstand übergeordnet ist, soll zunächst nicht neu besetzt werden. Das Direktorium schrumpft somit auf zwölf Mitglieder.

Bill Gates und Paul Allen im Jahr 1981
Legende: Bill Gates (links) gehört mit Paul Allen zu den Gründern von Microsoft. Keystone/Archiv

Gates hatte Microsoft 1975 zusammen mit Paul Allen gegründet, der 2018 an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Zusammen prägten sie die Anfänge der PC-Branche und brachten es so zu grossem Reichtum. Mit einem Vermögen von knapp 104 Milliarden Dollar ist Gates laut Schätzungen des US-Magazins «Forbes» aktuell nach Amazon-Chef Jeff Bezos der zweitreichste Mensch der Welt.

SRF 4 News, 3:00 Uhr; sda/dpa/ap/arnf

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19 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Bill Gates ist Symbol der Überwindung der Demokratien durch die Wirtschaft. Heute haben Technologie Konzerne mehr Gled und Macht als die meisten Regierungen dieser Welt. Tendenz steigend! Die totale Technologieabhängigkeit, wie wir sie jetzt haben führt unweigerlich zu dieser Situation.
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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Gate geit. (Berndeutsch)
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  • Kommentar von Urs Heinimann  (uh4000)
    @Hä nuu Bill Gates zahlt Steuern. Für die Menschheit bringt es mehr, wenn Bill Gates Geld in Forschung, im Gesungheitswesen und anderen innovativen Projekten investiert (auch das Tropeninstitut hat schon von Bill Gates profitiert), als lediglich noch mehr Steuern zu bezahlen. Bei noch mehr Steuern ist die Gefahr enorm, dass das Geld in überbordender Administration, Korruption oder anderen für die Gesellschaft nichts bringende Kanälen nutzlos versickert
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    1. Antwort von Alex Kramer  (Kaspar)
      wenn Sie solche Philantropischen Experimente meinen, welche zusammen mit dem WEF und der Johns Hopkins Universität durchgeführ werden, dann hat die Andeutung von Steuern wohl einen Grund: http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/
      Die Gates Foundation ist in viele Impfprojekte weltweit eingebunden. 2018 verstarb sogar einer seiner Interessenvertreter im US-Senat an Grippe, nachdem er gegen Grippe geimpft worden ist.
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