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Wirtschaft Novartis verströmt Zuversicht

Der Pharmakonzern Novartis hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2013 erneut erhöht. Im dritten Quartal konnte er den Umsatz leicht verbessern, verdiente aber weniger.

Novartis hat ein durchzogenes drittes Geschäftsquartal hinter sich. Der Umsatz stieg zwar um vier Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal, aber der Gewinn ging zurück.

Belastet wurden die Umsatzzahlen durch den schwachen Yen und die ebenfalls tieferen Währungen von Schwellenländern. Zu konstanten Wechselkursen gerechnet hätte Novartis den Umsatz um sechs Prozent erhöhen können.

Weniger Gewinn gemacht

Das operative Ergebnis sank dagegen laut Mitteilung um neun Prozent auf 2,7 Milliarden. Auch der Reingewinn fiel tiefer aus, er lag noch bei 2,3 Milliarden Dollar (minus sechs Prozent).

Zum Wachstum im dritten Quartal beigetragen hätten alle Konzerndivisionen. Novartis liegt mit seinem Quartalsergebnis etwa im Rahmen der Erwartungen der Finanzanalysten.

Optimistischer für das ganze Jahr

Der Pharmakonzern erhöhte seine Jahresprognose: Die Konkurrenz durch Nachahmerprodukte für den Top-Umsatzbringer Diovan sei weniger stark als befürchtet und neue Medikamente verkauften sich gut, begründete Novartis seine optimistischere Einschätzung.

Der Konzern rechnet unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen nun mit einem Anstieg des Umsatzes um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag. Der um Sonderfaktoren bereinigte operative Gewinn dürfte den Vorjahreswert erreichen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob , Moeriken
    Der Reingewinn fiel tiefer aus, er lag noch bei 2,3 Milliarden Dollar - pro Woche hat aber die Firma nur noch 44 Millionen verdient, also, auf 7 Tage pro Woche gerechnet, 6 Millionen und ein paar Zerquetschte pro Arbeitstag. Trotzdem, ein erfreuliches Resultat, es belegt, dass immer mehr Leute krank werden, bzw. die Kranken nicht gesunden, auf jeden Fall aber, wohl aufgrund der wirksamen Medikamente, erheblich länger am Leben bleiben. Ein Riesenglück, zumindest für Novartis ihre Teilhaber|innen.
  • Kommentar von Roger Meier , Winterthur
    Ziemlich viel Gewinn für eine Firma die Krankheiten, Impfstoffe und Gifte verkauft.