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Online-Vergleichsdienst Comparis von kriminellen Hackern angegriffen

  • Der Online-Vergleichsdienst Comparis ist Opfer einer Attacke von kriminellen Hackern geworden.
  • Seit dem Mittwochmorgen seien verschiedene IT-Systeme blockiert und auch die Webseite comparis.ch könne nicht mehr aufgerufen werden.
  • Das teilte Comparis am Donnerstag mit. Man arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit Cybersecurity-Partnern an einer Lösung. Lösegeld will das Unternehmen keines bezahlen.
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Archiv: Falsche Comparis-Seite entlockt persönliche Daten
03:25 min, aus Espresso vom 11.11.2019.
abspielen. Laufzeit 03:25 Minuten.

Mit der sogenannten «Ransomware»-Attacke verlangen die Angreifer «Lösegeld» für eine Entschlüsselung der Daten, wie Comparis-Sprecher Michael Kuhn gegenüber der Nachrichtenagentur AWP bestätigte. Das Unternehmen sei aber nicht auf die Forderungen eingegangen: «Wir haben kein Lösegeld bezahlt und werden auch keines bezahlen», bekräftigte Kuhn.

Derzeit sei auch die Erreichbarkeit via E-Mail und Kunden-Hotline eingeschränkt, schreibt Comparis in der Mitteilung. Dies geschehe bewusst, um mögliche Zugänge zum System zu sperren. Kundendaten seien aber nach aktuellem Kenntnisstand von dem Vorfall nicht betroffen, versichert das Unternehmen. Comparis rechnet derzeit damit, dass die Webseite comparis.ch im Lauf des Donnerstags wieder online sein wird. Dabei helfe dem Unternehmen, dass es regelmässig «Backups» ihrer Daten angelegt habe, wie der Sprecher bestätigte. Man bedaure die durch die Attacke verursachten Unannehmlichkeiten, so Comparis.

SRF 4 News, 8.7.2021, 14:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    Immer mehr Schweizer Firmen (und damit die ganze Gesellschaft) sind von solchen Angriffen auf unser System betroffen, und was macht die Schweiz? Sie überlegt sich den Kauf eines Kampfbombers.
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Bloß nichts zahlen!!
  • Kommentar von Thomas Lienhard  (mazzok)
    Mich erstaunt es gar nicht, dass es wieder ein Einbruch gegeben hat. Seit Jahren weisen Nerd's, Fachpersonen, Experten daraufhin, das man in sichre Netzwerke investieren muss! Leider wird es nicht befolgt und nun haben's die Einbrecher einfach. Wen man dem dann noch hacken sagt, ist es lächerlich. Eher Fisching, da dieser weg meist nicht blockiert wird aus Bequemlichkeit.