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Opec drosselt die Ölförderung
Aus Tagesschau vom 30.11.2016.
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Opec-Treffen in Wien Opec senkt Ölförderung – Ölpreise steigen

  • Die Vertreter der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) haben erstmals seit 2008 eine Kürzung der Ölfördermengen beschlossen. Die Öl-Minister tagten mehr als sechs Stunden in Wien.
  • Der Ölpreis ist im Verlaufe des Tages um acht Prozent gestiegen. Für die Nordsee-Ölsorte Brent stieg der Preis um mehr als 8,5 Prozent auf über 50 Dollar pro Fass (159 Liter).
  • Die Opec hat damit den Vorschlag Algeriens angenommen, die Produktion ab Januar für ein halbes Jahr um rund 4,5 Prozent zu senken. Das sind etwa 1,2 Millionen Barrels pro Tag weniger. Die Gesamtfördermenge soll auf 32,5 Millionen Barrels begrenzt werden.
  • Mit der Ölförderbegrenzung soll verhindert werden, dass sich Erdöl weiter verbilligt. Der Preis steht seit 2014 wegen eines Überangebots unter Druck.
  • Die Einigung wurde erzielt, weil sich Saudi-Arabien bereit erklärt hatte, die Produktion zu kürzen. Zudem zeigte sich das Königreich offen für ein Entgegenkommen an den Erzrivalen Iran. Der Iran forderte eine Ausnahmeregelung und möchte nach dem Ende der Wirtschaftssanktionen die Produktion nicht reduzieren. Auch Libyen und Nigeria sollen von den Produktionskürzungen ausgenommen werden.
  • Die Opec-Länder decken rund ein Drittel der weltweiten Ölförderung.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Bosshardt  (fbosshardt)
    An jeder Tankstelle müsste eigentlich deklariert sein, woher das Produkt stammt. So könnte man sich wenigstens als Kunde für oder gegen eine Ölmacht entscheiden. Made in Saudi-Arabien, Iran oder Russland müsste für mich nicht unbedingt sein. Es gäbe schliesslich noch weitere Kaufkriterien nebst dem Preis.
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  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Die Börsen bejahen im Moment diese Frage. Doch das kann auch wieder Spekulation sein. Selbst die fossilreichen Staaten brauchen wieder mehr Gewinn, um ihre Klientel bei der Stange zu halten.
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Der Preis wird wohl noch lange unten bleiben es sei denn es werden neue Steuern erhoben. http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/oelstatistiken-101.html
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