- Der japanische Pharmakonzern Takeda nimmt an seinem Standort in Opfikon tiefe Einschnitte vor.
- Der Abbau betreffe bis zu 280 Stellen, erklärte ein Sprecher auf Anfrage von AWP zu einem entsprechenden Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung».
Damit würde der Abbau rund ein Viertel des gesamten Personals von Takeda in Opfikon treffen. Der Pharmakonzern beschäftigt dort derzeit rund 1100 Mitarbeiter. Bei den Betroffenen fallen entweder ihre Funktionen weg oder der Inhalt ihrer Stellen wird sich zu mehr als 50 Prozent verändern.
Derzeit laufe ein Konsultationsverfahren, das die Auswirkungen der Veränderungen auf die Mitarbeiter so weit als möglich begrenzen solle, erklärte der Sprecher. Es existiere ein Sozialplan zur Unterstützung der Betroffenen.
Grund für die Streichungen sei die konzernweite Restrukturierung, mit der Takeda seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und sein Wachstum beschleunigen wolle, hiess es. Insgesamt will der Pharmahersteller rund 4500 Arbeitsplätze wegsparen, wie Takeda am Vortag bei der Publikation seines Jahresergebnisses bekannt gab. Ende März hatte das Unternehmen 49'100 Angestellte.