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Die Post erhöht erstmals seit 18 Jahren das Porto
Aus Info 3 vom 26.08.2021.
abspielen. Laufzeit 03:17 Minuten.
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Preisaufschlag Post erhöht Preise von A- und B-Post-Briefen

  • Der Preis für A-Post wird auf einen Franken und 10 Rappen erhöht (plus 10 Rappen). B-Post kostet ab nächstem Jahr 90 Rappen (plus 5 Rappen).
  • Der Aufschlag erfolgt in Absprache mit dem Preisüberwacher.
  • Unverändert bleiben die Preise für Pakete.

Es ist die erste Preiserhöhung seit 18 Jahren. Die Post begründet dies mit den gestiegenen Kosten in der Grundversorgung – einerseits bedingt durch die allgemeine Teuerung, andererseits durch die Zunahme der Haushalte und damit der Briefkästen, wie das Unternehmen schreibt.

Deutlich mehr Gewinn

Erhöht werden auch die Preise für Postfächer, Nachsendungen bei Adressänderungen sowie für den internationalen Versand von Briefen.

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Die Post erhöht die Brieftarife
Aus Tagesschau vom 26.08.2021.
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Gleich bleiben die Preise hingegen für Pakete. Aufgrund des guten Halbjahresergebnisses könne man diese derzeit unverändert lassen und damit «die KMU unterstützen und dem Preisüberwacher entgegenkommen», wie Post-Chef Roberto Cirillo in der Medienmitteilung zitiert wird. Im ersten Halbjahr resultierte ein Gewinn von 247 Millionen Franken und damit 217 Millionen mehr als im Vorjahr. Fast alle Bereiche hätten zum guten Ergebnis beigetragen.

Über 100 Millionen Pakete zugestellt

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Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der zugestellten Pakete nochmals deutlich gestiegen – und zwar um 15.8 Prozent. Von Januar bis Ende Juni hat die Post 105 Millionen Pakete zugestellt (Vorjahr: rund 90 Millionen)

Die Stiftung für Konsumentenschutz kritisiert in einer Mitteilung die Preiserhöhung sowie insbesondere den Abbau von Briefkästen und dass diese teilweise nur noch am Morgen geleert würden. Statt die Preiserhöhung bei der Briefpost durchzuwinken, solle der Bund besser auf die jährliche Dividendenausschüttung der Post in Millionenhöhe verzichten.

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Warum erhöht die Post die Briefpreise, Roberto Cirillo?
25:18 min, aus Tagesgespräch vom 26.08.2021.
abspielen. Laufzeit 25:18 Minuten.

SRF 4 News, 26.08.2021, 09:00 Uhr;

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97 Kommentare

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  • Kommentar von Benito Boari  (Antoine)
    Ist verkraftbar, oder?
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Jedenfalls besser verkraftbar als die ewigen Krankenkassenaufschläge.
  • Kommentar von Hans-Jürg Schmid  (Hans-Jürg)
    Wozu überhaupt noch A- und B-Post ???
    Der ganze logistische Mehraufwand zur Trennung und gesonderten Behandlung, Zwischenlagerung, Beförderung etc. etc. führt doch nur zu hohen Mehrkosten. Bei nur einer Versand-Art (heutige A-Post) könnten diese (unnötigen) Mehrkosten eingespart werden und damit eine Tarif-Erhöhung vermieden oder zumindest abgefedert werden.
    Nur noch 1 Einheits-Tarif (wie es übrigens in den meisten andern Ländern dieser Welt auch möglich ist).
  • Kommentar von Hans Saunier  (Saunier)
    Ich hätte nichts dagegen, wenn die A-Post immer am nächsten Tag ankäme, aber jedes zweite Mal dauert es 2+ Tage, bis sie ankommt, obwohl die Zahl der zu bearbeitenden Briefe nach Angaben der Post abnimmt. COVID-19 wird oft als "Erklärung" für die Verzögerung angeführt, aber das war auch schon vorher so. Anstatt den Preis zu erhöhen, warum nicht zu einer Einzelmarke zu 1 CHF zurückkehren und die Zustellung am nächsten Tag abschaffen, da sie offensichtlich nicht mehr funktioniert?