Zum Inhalt springen

Header

Video
SRF Börse vom 09.01.2020
Aus SRF Börse vom 09.01.2020.
abspielen
Inhalt

Probleme bei Banken Störung beim E-Banking – stecken Hacker dahinter?

  • Die Fälle von Störungen beim Online-Banking häufen sich. Jüngstes Beispiel: UBS.
  • Das Online-Banking der UBS lag am Donnerstag zwischenzeitlich still.
  • Am Dienstag und am Mittwoch dieser Woche kam es auch bei der Zürcher Kantonalbank zu Unterbrüchen. Kunden konnten sich nicht mehr einloggen.
  • Hackerangriffe seien nicht auszuschliessen, sagt der Experte. Die UBS verneint dies im aktuellen Fall, die ZKB hüllt sich in Schweigen.

Die Beispiele dieser Woche stehen nicht alleine: Ende November 2019 fiel das Online-Banking der Credit Suisse einen ganzen Tag lang aus. Auch dort gaben sich die Zuständigen gegenüber «inside-it» bedeckt, was den Auslöser für die Störung anbelangt. Und es gibt zahlreiche weitere Beispiele.

Video
Tom Schmidt über die möglichen Ursachen für die E-Banking-Störungen.
Aus News-Clip vom 09.01.2020.
abspielen

Grundsätzlich schliesst Tom Schmidt, Leiter Cyber Security EY Schweiz, Hacker-Attacken nicht aus, wenn Online-Banking-Systeme streikten. «Es kann durchaus sein, dass es bei den jüngsten Fällen in der Schweiz Angriffe von aussen sind.» Ziele von Hackern seien zum einen, Seiten lahm zu legen, zum anderen auf Kundendaten zuzugreifen. Das letztere sei jedoch erheblich schwieriger als der Serviceunterbruch.

Stellungnahme der UBS zum Ausfall: «Technischer Fehler»

Die UBS hat zur Störung beim Online-Banking vom Donnerstag erklärt: «Wir konnten den technischen Fehler rasch identifizieren und die Wiederherstellung der Systeme in der Zwischenzeit erfolgreich abschliessen. Alle Banksysteme laufen wieder uneingeschränkt.»

Banken seien beliebte Ziele von Hackerangriffen und darum kämen solche entsprechend häufig vor, so Schmidt. «Es gibt täglich hunderte von Angriffen, aber die wenigsten sind erfolgreich und führen zu Schäden.»

Video
Tom Schmidt über Hacker-Angriffe auf Banken.
Aus News-Clip vom 09.01.2020.
abspielen

Angriffe von Hackern auf Banken ist kein Schweizer Phänomen. Attacken finden auf der ganzen Welt statt. «Es gibt Beispiele im Ausland bei denen Hacker-Angriffe erfolgreich waren, was zu Milliarden-Abflüssen führte», sagt Schmidt.

Banken investieren massiv in Cyber-Security

Vertrauen und Sicherheit – das versprechen die Banken ihren Kunden. Hacker-Angriffe sind darum der Alptraum einer jeder Bank. Ein Alptraum, der bei vielen Banken wahr geworden ist.

Wenig überraschend lassen sich die Banken die Abwehr von solchen Attacken einiges kosten. Schmidt geht davon aus, dass vier bis zehn Prozent des IT-Budgets in die Cyber-Sicherheit investiert wird. Tendenz steigend.

Egal ob die Online-Pannen der Banken auf Hacker oder auf technische Störungen zurückzuführen sind, ärgerlich sind sie für Banken sowie deren Kunden allemal.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Auf der Welt wollen die Firmen, dass der Kunde die Arbeit leistet, wie auch immer und wenn etwas schief läuft ist er noch selber schuld. Ich vertraue dem E-Banking nicht und werde es wenn möglich nicht einsetzen. Beim Bargeld habe ich die Übersicht und die Kontrolle und die Hacker haben keine Chance. Wenn sie die Banken angreifen, sind diese für unser Konto bei ihnen verantwortlich. Wir verlieren viel Freiheit und Selbstbestimmung wenn wir immer tun was die Firmen wollen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Gut, wenn wir kein Bargeld mehr haben. Unser Bankkonto wird dann gehackt und wir bekommen die Meldung: "Ihr Kontostand ist leider Null!"
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Unverständlich ihr Statement.
      Ich habe noch von keinem einzigen Bankkunden gehört, der wirklich Geld beim E-Banking verloren hat.
      Es gab einige, denen das Konto leergeräumt wurde. Denen wurde allen der Schaden ersetzt, selbst in Fällen wo ein sehr grosser Anteil an Eigenverschulden dabei war.
      Von gestohlenem Bargeld liest man hingegen dauernd. Es gibt auch laufend Einbrüche, ausgeraubte Geldtrasporter und Ueberfälle. Auch mit Toten....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
    Finger weg vom Online Banking ! Die Hacker werden klüger
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
      Ich habe E-Banking schon seit über 15 Jahren. In dieser Zeit hunderte von Bewegungen ausgeführt. Noch nie gab es auch nur das geringste Problem. Also darf man sagen, dass E-Banking mindestens so sicher ist, wie der Gang zur Post, Bank oder Bankomat. Da könnte man ja beraubt werden oder die Karte wird geklont.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen