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Der Prosecco-Boom
Aus Tagesschau vom 01.01.2020.
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Prosecco erlebt einen Boom Von ihm gönnen sich die Schweizer am meisten

An Silvester rutschte etwas besonders oft – die Kehle runter: der Prosecco. Er ist der Star unter den Schaumweinen.

Die Korken knallen lassen – an Silvester ein beliebtes Ritual, um das neue Jahr einzuläuten. Und dies wird am liebsten mit Prosecco gemacht. Nicht selten flaschenweise, sagt Barkeeper Frank Jakob. «Wer in der Silvesternacht in einem Club eine Lounge mietet, konsumiert mit seiner Gruppe drei bis vier Flaschen – mindestens.»

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Barkeeper Frank Jakob über den Prosecco-Konsum
Aus News-Clip vom 31.12.2019.
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Doch nicht nur als «Cüpli» an Silvester ist der italienische Schaumwein beliebt. Prosecco wird ganzjährig getrunken, immer häufiger auch als Mixgetränk – etwa in Form eines süsslichen «Hugos» oder eines eher bitteren «Aperol Spritz».

Der Liebling unter den Schaumweinen

Waren es anfangs eher Frauen, die sich ob den «erfrischenden Gespritzten» erfreuten, seien mittlerweile auch die Männer auf den Geschmack gekommen, sagt Jakob.

So erlebt der «Spumante» einen regelrechten Boom und ist in der Schweiz zum Liebling aller Schaumweine avanciert. In den letzten 15 Jahren hat sich der Import von Prosecco mehr als verdoppelt. Damit verweist er den Champagner klar auf den zweiten Platz.

Prickelnder Prosecco-Preis

Der grosse Durst auf Prosecco schlägt sich in den Verkaufszahlen im Schweizer Detailhandel nieder. Sowohl Denner als auch Coop bestätigen gegenüber der «Tagesschau», dass die Nachfrage nach Schaumwein insgesamt steigt – am stärksten bei Prosecco.

Die Apéro-Kultur hat zugenommen.
Autor: Grazia GrassiMediensprecherin Denner

Grazia Gassi, Mediensprecherin von Denner, kennt den Grund: «Prosecco hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, was für den Verkauf sicher förderlich ist.» Zudem treffe er den Zeitgeist der Leute. «Nach der Arbeit gönnt man sich gerne ein Glas mit Antipasti. Die Apéro-Kultur in der Schweiz hat zugenommen.»

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Grazia Grassi über die Schweizer Apéro-Kultur
Aus News-Clip vom 31.12.2019.
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So dürfte – selbst nach der Silvesterfeier – der Klassiker aus Italien 2020 auch an den restlichen 365 Tagen in manche Gläser fliessen.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Eric Cerf  (Alpenjonny)
    Als Frührentner, der in Basel lebt, gönne ich mir gewiss an hohen Feiertage, an meinem Geburi im April und am Nationalfeiertag nur einen guten Schämpis. Das fängt etwa bei mir mir etwa bei 50 Euro an, den Veuve Cliquot mag ich bis hin zum Heidsieck, oder gar noch teurer. Billiger "Chlöpfmoscht" genannt Prosecco, saufe ich aus Prinzip nicht! Wenn schon, denn schon, ein kühles Glas Bier, zb. Becher, Stange oder Grosses. Der alte Herr hat eben noch Stil und Klasse, sagen meine beiden Töchter.
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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Warum Prosecco? Es gibt Schweizer Schaumweinhersteller, die hervorragenden Schaumwein produzieren.
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    1. Antwort von Aurel Specker  (Auspec)
      Diese sind hier aber gar nicht abgebildet. Wir wissen also gar nicht wo diese stehen.
      Ich gehe aber davon aus, dass CH-Hersteller gar nicht das nötige Volumen zur Verfügung stellen könnte (11 Tausend Tonnen für Ital. Schaumwein)

      Kleine Recherche zeigt mir dass ungefähr 7.5 Tausend Tonnen Weisswein produziert wird im Durchschnitt. Mit bei 50% Weisswein, 15 000 ha und 900 liter pro Hektar.
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  • Kommentar von Franz Giger  (fjg)
    Man nehme Weisswein, der sich anderweitig nie und nimmer verkaufen liesse und "veredle" ihn dann zu "Chlöpfmoscht", verlange dann Fr. 10.-- für 1.5dl und schwups di wupp hat er sich zum Edelgetränk für Mehrbessere gewandelt.
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