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Immer mehr Frauen in Schweizer Verwaltungsräten
Aus Tagesschau vom 20.06.2019.
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Richtwerte für Unternehmen Die Macht der Frauen wächst

Heute hat das Beratungsunternehmen Swipra neue Zahlen veröffentlicht: Aktuell liegt der Frauenanteil in den Verwaltungsräten bei 23 Prozent. Tendenz steigend.

Der Einfluss der Frauen in der Schweizer Wirtschaft nimmt stetig zu, jedenfalls in den Verwaltungsräten hiesiger Unternehmen. Waren 2013 in den Verwaltungsräten der 100 grössten Schweizer Firmen erst gut neun Prozent Frauen, ist ihr Anteil bis heute auf über 23 Prozent gestiegen. Das ist ein stetiger Trend in Richtung Zielwert von 30 Prozent.

Der Anstieg zeigt, dass es für Verwaltungsratsmandate genügend qualifizierte Frauen gibt.
Autor: Beatrice HellerGeschäftsleiterin Swipra

Kein Mangel an qualifizierten Frauen

Erhoben hat die Zahlen das Beratungsunternehmen Swipra. Man merke, dass der Frauen-Anteil in den Top-Kadern zusehends ein wichtiges Thema der guten Unternehmensführung werde, sagt Geschäftsleiterin Beatrice Heller. «Zudem zeigt der Anstieg, dass es für Verwaltungsratsmandate genügend qualifizierte Frauen gibt.»

Grafik zeigt Anstieg Frauenanteil Verwaltungsräte Schweizer Firmen von 9 auf 23 Prozent.
Legende: SRF

Politik handelt nach Frauenstreik

Gestern hat sich das Parlament deutlich für Richtwerte zum Anteil der Frauen im Management und in den Verwaltungsräten ausgesprochen. Letztere sollen auf einen Frauen-Anteil von 30 Prozent kommen. Auf Ebene Top-Management will das Parlament 20 Prozent Frauen.

Die Richtwerte gelten für börsenkotierte Unternehmen. Erreichen die Firmen die Richtwerte nicht, müssen sie sich erklären und geeignete Gegenmassnahmen ergreifen. Sanktionen drohen ihnen aber keine.

Baustelle Top-Management

Während die Unternehmen bei Verwaltungsräten auf Kurs sind, hapert es beim Top-Management. Dort sind die Frauen mit einem Anteil von rund neun Prozent noch deutlich untervertreten. Die Politik fordert 20 Prozent. Gut möglich, dass mit steigendem Frauen-Anteil in Verwaltungsräten auch der Anteil in den Chefetagen steigt. Denn die Besetzung des Top-Managements liegt in den Händen der Verwaltungsräte und Verwaltungsrätinnen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Portmann  (Jackson)
    Die Ueberzeugungskraft der richtigen Ideen, Argumente und Strategien sollte zählen, nur das bringt eine Firma vorwärts. Und da sind Frauen mindestens so gut wie Männer. Solange Eitelkeit und Machtstreben in Führungsetagen Platz haben statt Sachverstand und Sozialkompetenz, solange wird Frau wohl weiter einen schweren Stand haben, sich durchsetzen zu können.
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  • Kommentar von Enbros Cray  (crayenbr)
    Was soll dieser reisserische Titel "Die Macht der Frauen..."Leider gab es auch nicht wenige Streikende welche dieses Thema gerne als Machtstreit zwischen Frauen und Männern hochstilisieren. Wer im Top-Management einen guten Job machen will, egal ob Frau oder Mann, muss Führungsqualitäten aufweisen. Eine dienende Grundhaltung gehört hier dazu - Machthunger definitiv nicht!
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  • Kommentar von Hans Ochsner  (Hans Ochsner)
    Im Alltag und auch in der Wirtschaft soll die Macht der Argumente gelten! Sie verteilt sich in nicht relevantem Umfang auf Mann und Frau. Alles andere ist nicht zielführend!
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